1000 Dächer

Sonnenenergie ist eine innovative und nachhaltige Energie.
Das 1000-Dächer-Programm, eine Initiative der Stadt
Bitterfeld-Wolfen und des Landkreises Anhalt-Bitterfeld,
unterstützt den verstärkten Einsatz von Photovoltaikanlagen
in unserer Region.

Als Ansprechpartner für Ihre Fragen steht Ihnen bei der Stadt Bitterfeld-Wolfen

Frau Birgit Tietz
FB Stadtentwicklung
Tel. 0 34 94/66 60 621
E-Mail: birgit.tietz@bitterfeld-wolfen.de

zur Verfügung.

Weitere Informationen zu diesem Programm können nachstehend als PDF-Dateien heruntergeladen werden:

 

Neueste Informationen

Großer Solarpark geht ans Netz

Zum Jahresende 2011 ging der weltweit größte Solarpark innerhalb einer geschlossenen Ortschaft ans Netz - in Bitterfeld-Wolfen. Die ortsansässige Grüne Energien GmbH hat auf der Fläche hinter dem Bahnhof im Ortsteil BItterfeld einen 6 MW-Solarpark errichtet.
Auf insgesamt 12 ha Fläche wurden 117 Solarmodul-Reihen verbaut. Die insgesamt 29.000 Einzelmodule können etwa 1.800 Haushalte im Jahr versorgen.
SB Wirtschaft/Beteiligungen

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Erste „Anwenderberatung Photovoltaik“ fand großen Anklang

Der Zuspruch zu der wahrscheinlich ersten Anwenderberatung mit dieser Angebotsbreite zum Thema Photovoltaik war überwältigend, waren sich alle Beteiligten im Anschluss einig.
Schon vor dem eigentlichen Start der leider nur für zwei Stunden angesetzten kostenfreien Beratungsveranstaltung war der Andrang sehr groß.
In seinem Einführungsvortrag stellte der in der Errichtung von Solaranlagen erfahrene Innungsmeister Heiko Burkhardt die Vorteile und Besonderheiten einer Installation einer Photovoltaikanlage praxisnah vor.
Sämtliche namhafte Modulhersteller der Region standen daraufhin direkt für die Fragen der Interessenten ebenso zur Verfügung wie die Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld, die ÖSA bzw.  Deutsche Kreditbank AG zu Finanzierungs- und Versicherungsfragen oder Vertreter der Elektroinnung für die praktische Umsetzung, die Energieberatung und die Netzgesellschaft Bitterfeld-Wolfen zu allgemeinen und Anschlussfragen und die Steuerberatungsgesellschaft Dr. Dornbach&Partner GmbH für steuerrechtliche Belange im Zusammenhang mit Photovoltaikanlagen.
Als passender Rahmen konnten die Räumlichkeiten des Städtischen Kulturhauses in Wolfen genutzt werden, in dem zur selben Zeit das für das Fachpublikum vorbehaltene 3. Photovoltaiksymposium abgehalten wurde.
Viele gezielte Fragen der Interessenten zeugten vom konkreten Interesse vieler Bürger.
Aufgrund der positiven Erfahrungen vom 03.11.2011 wird eine Neuauflage dieses Beratungstages, der im Rahmen des „1000 Dächer-Programms“ von Stadt Bitterfeld-Wolfen, Landkreis Anhalt-Bitterfeld und Technologie- und Gründerzentrum initiiert wurde, in Kürze folgen.
Dort kann sicherlich auch ausführlich über die im Jahr 2012 anstehenden Neuerungen berichtet werden.
Eine rechtzeitige Bekanntgabe über die regionalen Medien wird hierfür erfolgen.
SB Wirtschaft/Beteiligungen

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Vergütungssätze 2012 für neue Photovoltaikanlagen veröffentlicht

Die Bundesnetzagentur hat jetzt die neuen Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) veröffentlicht. Für PV-Anlagen, die ab dem 1. Januar 2012 in Betrieb gehen, erhält der Anlagenbetreiber für jede in das Netz eingespeiste Kilowattstunde Strom einen Betrag zwischen 17,94 Cent und 24,43 Cent, je nach Standort und Größe der Anlage.

"In den vergangenen zwölf Monaten wurde uns ein Zubau an Leistung von insgesamt rund 5.200 MW gemeldet. Dieser Wert führt dazu, dass die Vergütung von PV-Anlagen, die ab dem 1. Januar 2012 in Betrieb gehen, um 15 Prozent niedriger sein wird als die aktuelle Vergütung. Der Zubauwert von 5.200 MW liegt erheblich unter dem Wert von 7.800 MW, der uns noch im Vergleichszeitraum Oktober 2009 bis September 2010 gemeldet worden war. Das System des atmenden Deckels, das die Kosten des Ausbaus der Photovoltaik begrenzen soll, trägt sicher zu dieser Entwicklung bei", sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.

Die Vergütungs- und Degressionssätze für das Folgejahr ermittelt die Bundesnetzagentur nach den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Nach dem EEG sinken die Vergütungssätze für neue PV-Anlagen kontinuierlich. Für die Vergütung von Strom aus PV-Anlagen gilt das sog. System des atmenden Deckels. Dabei ändert sich der Degressionssatz auf der Grundlage einer jährlichen Basisdegression von neun Prozent in Abhängigkeit vom tatsächlichen Zubau. Dafür enthält das EEG mehrere Schwellenwerte für eine höhere bzw. geringere Degression. Im Zeitraum 1. Oktober 2010 bis 30. September 2011 wurde der Bundesnetzagentur insgesamt ein Zubau von PV-Anlagen oberhalb des gesetzlichen Schwellenwerts von 4.500 MW gemeldet. Deshalb reduzieren sich die Vergütungssätze ab dem 1. Januar 2012 um weitere sechs Prozentpunkte, also um insgesamt 15 Prozent. Zu einer Absenkung von 18 Prozent wäre es gekommen, wenn der Wert die Schwelle von 5.500 MW überschritten hätte. Eine maximale Absenkung von 24 Prozent wäre eingetreten, wenn der Wert über 7.500 MW gelegen hätte.

Für das Kalenderjahr 2011 betrug der Zubau ausweislich der Meldungen der Anlagenbetreiber an die Bundesnetzagentur im Zeitraum Januar bis Ende September rund 3.400 MW. Die Zubauzahlen für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2011 lassen sich noch nicht abschätzen. Auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur sind weitere Einzelheiten zu den Degressions- und Vergütungssätzen sowie zu den Datenmeldungen zu finden.

Quelle: Bundesnetzagentur

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Neuer Online-Rechner: Photovoltaik-Anlagen an Wohngebäuden

Wann lohnt sich die Installation einer PV-Anlage und welche Größe sollte sie haben? Auskunft darüber gibt der neue, von der EnergieAgentur.NRW entwickelte Photovoltaik-Rechner. Das Online-Tool ist in Kooperation mit Meteomedia Energy entstanden.

Wer die Installation einer Photovoltaik-Anlage plant, dem bietet das übersichtliche Tool eine wichtige Hilfe. Der Rechner fragt einige Angaben zum Gebäude ab und gibt Erläuterungen. Die Fläche, die sich zur Abschätzung eingeben lässt, ist auf maximal 250 m2 begrenzt; denn das Tool ist für Gebäude von Privatpersonen konzipiert und nicht zur Planung von industriellen Anlagen. In die Abschätzung bezieht der PV-Rechner auch die zu erwartende Sonneneinstrahlung am Gebäudestandort ein. Dafür greift das System auf die Daten von allen 780 Meteomedia-Stationen in Deutschland zu, die neben anderen Werten auch Globalstrahlungsdaten liefern. Verwendet werden die durchschnittlichen Strahlungswerte der vergangenen fünf Jahre. Insgesamt sind über 32 Millionen Datensätze von Meteomedia hinterlegt. Mit einem Mausklick kann der Nutzer die Station auswählen, die seinem Gebäude am nächsten liegt.

Ausgehend von den konkreten Daten über Gebäude und Standort erstellt der PV-Rechner eine erste grobe Abschätzung zur einsetzbaren Größe am Gebäude und zum wirtschaftlichen Einsatz einer solchen Anlage. Zudem gibt es Informationen über die aktuellen Fördermöglichkeiten. Die Daten werden übersichtlich dargestellt und geben dem Gebäudebesitzer eine gute erste Orientierung für die weitere Planung seiner Photovoltaik-Anlage. Der Rechner kann so u.a. dazu genutzt werden, einen Solar-Check durch einen Handwerker durchführen zu lassen. Der neue PV-Rechner lässt sich starten unter: http://www.energieagentur.nrw.de/tools/solarrechner/default.asp?site=ea

 Quelle: SolarLokal Info- und Presseservice

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Inbetriebnahme der Solaranlage Erich-Weinert-Grundschule

Beim "Tag der Offenen Tür" am 08.12.2010 hat die Oberbürgermeisterin der Stadt Bitterfeld-Wolfen, Petra Wust, die bisher größte Anlage des 1000-Dächer-Programms an die Erich-Weinert-Grundschule im Ortsteil Wolfen übergeben. In einer kleinen Zeremonie der Schüler wurden die Sonne besungen und die Solaranlage auf dem Schuldach willkommen geheißen.

 Mit einer Leistung von 65 kWp ist dies die bisher größte Anlage in dem von der Stadt Bitterfeld-Wolfen gemeinsam mit der regional ansässigen Solarindustrie initiierten „1000-Dächer-Programm“, das seit Juni 2009 besteht und kürzlich zum „Ausgewählten Ort“ der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ gekürt wurde. Die Initiative, deren Ziel die Stärkung des Handwerks und der Industrie in der Region ist, hatte zum ersten Jahrestag im Sommer dieses Jahres bereits Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 5 MW ans Netz gebracht. Die Oberbürgermeisterin hatte sich erfreut über diesen Etappensieg gezeigt und betonte vor dem Hintergrund des Anlagenstandorts die Notwendigkeit, bereits die Schüler auf die regenerativen Energien und deren Potenzial aufmerksam zu machen.
Konrad Sell von der Sovello AG nutzte die Gelegenheit, den Schülern ein Zertifikat der PV-Anlage zu überreichen.

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1000-Dächer-Programm auf der Erfolgsspur

Genau ein Jahr nach dem Start des Solarstromprogramms – einer Initiative von Stadt, Landkreis, TGZ, Sovello AG, Q-Cells SE, Kreissparkasse und Elektro-Innung – konnte am 18. Juni eine positive Bilanz gezogen werden.
Insgesamt 150 Dächer wurden mit Photovoltaikanlagen bestückt. Damit konnten 5 Megawatt realisiert werden, was zu zufriedenen Gesichtern bei den Partnern sorgte.
Natürlich will man sich auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen. Deshalb wurde am selben Tag der 2. Schritt der Initiative angeschoben. Die Stadt Bitterfeld-Wolfen und die Sovello AG unterzeichneten einen Rahmenvertrag zur Installation und dem Betrieb von Photovoltaikanlagen auf städtischen Immobilien. Dieser umfasst insgesamt 26 Immobilien im Stadtgebiet, deren Dach durch die Sovello AG gepachtet und mit einer Solaranlage bestückt werden. Es handelt sich dabei um Gebäude in allen Ortsteilen der Stadt. Die erste Anlage – das Bürger- und Vereinshaus in Thalheim – ist bereits im Bau und die weiteren Objekte werden sukzessive folgen.
Damit wird der Stadt Bitterfeld-Wolfen Gelegenheit gegeben, nicht nur damit zu werben, dass hier Solaranlagen produziert werden, sondern dass Bitterfeld-Wolfen dadurch zunehmend auch als „Stadt der blauen Dächer“ wahrgenommen werden kann.
Doch das 1000-Dächer-Programm sorgt nicht nur vor Ort für Aufmerksamkeit. Dies zeigt die Auszeichnung, die der Sovello AG stellvertretend für alle Partner ebenfalls am 18. Juni überreicht wurde. Im bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ wurde die Initiative als „Ausgewählter Ort 2010“ gekürt. Der Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, möchte die Innovations- und Gestaltungskraft Deutschlands an ausgewählten Orten demonstrieren.
Aus mehr als 2.200 eingereichten Bewerbungen überzeugte das 1000-Dächer-Programm die unabhängige Jury und zählt damit zu den 365 Preisträgern.
Selbstverständlich wird das Programm auch weiterhin fortgesetzt. Dabei soll der Fokus vor allem auch auf private Hausbesitzer gerichtet werden, die ihr Dach mit einer Solaranlage bestücken möchten.
Sollten Sie Interesse haben, wenden Sie sich bitte an den SB Wirtschaft/Beteiligungen, Frau Tietz, Tel. 0 34 94/66 60-621 oder per Mail an birgit.tietz@bitterfeld-wolfen.de.
SB Wirtschaft/Beteiligungen
 

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