Bürgertelefon: 03494 6660-0
E-Mail: info@bitterfeld-wolfen.de

Das Rathaus

Das ehemalige Gebäude 041 erstrahlt im neuen Licht.

Wasserfront

Anlegestelle für Schiffe, Festplatz & Wasserspielplatz

Die Goitzsche

ein Juwel besonderer Art vor den Toren der Stadt

Der Bogen

das Wahrzeichen für die Stadt auf dem Bitterfelder Berg

Sanierung der Fußgängerbrücke am Haltepunkt Jeßnitz - es geht weiter!


Nach erforderlicher Sperrung der ortsverbindenden Fußgängerbrücke am Bahnhof Jeßnitz im Dezember 2015 hatten sich die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA), der Landkreis Anhalt-Bitterfeld, die Kommunen Raguhn-Jeßnitz und Bitterfeld-Wolfen sowie die DB Station&Service AG in einem konstruktiven Dialog darauf verständigt, die Reparatur der Fußgängerbrücke am Haltepunkt Jeßnitz (Anhalt) voranzubringen. Und zwar unabhängig von der nach wie vor ungeklärten Eigentumsfrage. Die Überführung stellt die kürzeste Verbindung zwischen Wolfen und Jeßnitz und zum Haltepunkt dar.

Eine Ausschreibung der Bauleistung im vergangenen Jahr war im ersten Schritt erfolglos geblieben. Kein Bauunternehmen beteiligte sich. Dadurch verzögerte sich die Brückensanierung weiter. Mit einer erneuten, angepassten Ausschreibung konnte letztlich ein Partner für die Umsetzung gefunden werden. Auf Grundlage einer nochmaligen Bauwerksprüfung bzw. eines zusätzlich in Auftrag gegebenen Holz-Gutachtens erfolgten nun eine Angebotsabgabe sowie erste Bauzeitenplanungen.

Eine erneute Bauwerksprüfung und Gutachten bestätigten, dass das 1997 als Stahl-Holz-Konstruktion errichtete Bauwerk noch stärkere Beschädigungen aufweist. Der Gutachter empfiehlt die komplette Erneuerung der Treppenanlage auf der Jeßnitzer Seite durch eine Stahlkonstruktion. Denn die ursprünglich geplante Teilsanierung, bei der die Holzbauteile erhalten bleiben sollten, verspricht keine dauerhafte Lösung.

DB Station&Service hat die Projektleitung für die Brückensanierung übernommen. Die aktuelle Kostenschätzung beläuft sich auf rund 360.000 Euro, die zwischen den beteiligten Partnern aufzuteilen sind. Das Land Sachsen-Anhalt trägt über die NASA GmbH mit 80 % den größten Anteil. Bei der Sanierung werden die Belange der Barrierefreiheit im Auge behalten, um zu einem späteren Zeitpunkt gegebenenfalls einen Aufzug oder eine Rampenanlage nachrüsten zu können. Für die Sanierung des Überbaues sind die darunter liegenden Streckengleise der zweigleisigen Hauptstrecke Bitterfeld–Dessau-Roßlau für den Zugverkehr zu sperren. Deshalb ist eine Realisierung der Baumaßnahme ab Herbst 2017 avisiert. Die Partner sind sich einig, dass das Projekt mit Hochdruck vorangetrieben werden soll, um die Baumaßnahme so schnell wie möglich abzuschließen. 

Alle Beteiligten sind sich der nach wie vor widrigen Umstände für die Anwohner und Bahnreisenden sehr bewusst. Sie appellieren bis zum Abschluss der Sanierungsarbeiten weiterhin an die Nutzer der Anlage, das Verbot von Gleisübertretungen zur eigenen Sicherheit zu beachten.