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Aktueller Stand zum Großbrand im Chemiepark


+++ Stand: 10.08., 13:30 Uhr +++
Der GSG-Einsatz (Gefährliche Stoffe und Güter) wurde beendet und die Fässer wurden neutralisiert. Messungen der Feuerwehr haben ergeben, dass keine kritische Schadstoffbelastung vorliegt.
Jetzt geht die Beräumung des Areals weiter. Diese wird bis in die späten Nachmittagstunden andauern.
 
Der leicht verletzte Kamerad des THW wurde aus der ärztlichen Behandlung entlassen.



+++ Stand: 10.08., 11:00 Uhr +++
Nachdem die Brandbekämfpung nach einem Großbrand im Chemiepark, Areal A, in den Morgenstunden beendet war, folgten noch Beräumungsarbeiten des Areals durch Feuerwehr und THW. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden ca. fünf Fässer im Außenbereich mit Wasser gekühlt und abtransportiert. Gegen 9:15 Uhr folgte eine heftige Reaktion des Inhaltsstoffes der Fässer, so dass ein Kamerad des THW verletzt wurde. Messungen und Stoffbestimmungen haben ergeben, dass es sich bei dem Inhalt der Fässer um Benzylchlorid handelt. Der Kamerad wurde in ein Krankenhaus gebracht. Es ist erneut ein Brand ausgebrochen. Weitere Feuerwehren sowie der Atemschutz des Landkreis wurden angefordert.
 
Derzeit sind 40 Kameraden in Chemiekalienschutzanzügen im Einsatz.
 


+++ Stand: 09.08., 8:00 Uhr +++
 
"Feuer aus" wurde gemeldet. Dennoch bestehen nach wie vor Glutnetster, die abgelöscht werden müssen. Diese befinden sich teilweise unter der eingestürzten Dachhaut der Lagerhalle, so dass von der Einsatzleitung eine Räumgruppe des THW aus Halle angefordert wurde. Diese wird in der kommenden Stunde eintreffen und die Glutnester freilegen.

Der Einsatz wird voraussichtlich bis in die Nachmittagstunden andauern.
 
Insgesamt waren 205 Einsatzkräfte vor Ort. Beteiligt die Wehren aus Thalheim, Wolfen-Altstadt, Wolfen-Nord, Greppin, Bitterfeld, des Landkreises, aus Sandersdorf, Aken, Renneritz, Zörbig, Jeßnitz, Glebitzsch, Roitzsch, Köthen, Weißand-Gölzau und Retzau. Außerdem waren zwei Fahrzeuge der Securitas Werkfeuerwehr im Einsatz.
 
Die Meldung zum Großbrand über KAT WARN wurde zurück genommen. Fenster und Türen können wieder geöffnet werden. Lediglich im näheren Umfeld des Brandes kann es zu Geruchsbelästigungen durch den Qualm kommen.
 
Oberbürgermeister Armin Schenk dankt allen Einsatzkräften für die geleistete Arbeit und das Engagement über viele Stunden hinweg.
 


+++ Stand: 08.08., 21.15 Uhr +++
Im Chemiepark, Areal A, OT Wolfen ist am späten Nachmittag auf dem Gelände eines Unternehmens ein Großbrand ausgebrochen.
17.20 Uhr wurde die Feuerwehr der Stadt Bitterfeld-Wolfen alarmiert.

Vor Ort sind 137 Einsatzkräfte der Ortswehren Thalheim, Wolfen-Altstadt, Wolfen-Nord, Greppin, Bitterfeld, des Landkreises und der Stadt Sandersdorf; außerdem waren zwei Fahrzeuge der Securitas Werkfeuerwehr im Einsatz.Das Feuer brach auf dem Außengelände des Unternehmens aus. Als die ersten Wehren am Einsatzort eintrafen, stand bereits das Dach einer nahegelegenen Lagerhalle in Flammen.

Anwohner in den Ortsteilen Wolfen, Bobbau, Thalheim und Reuden waren zunächst aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Hohe Flammen und eine starke Rauchentwicklung waren schon von weitem sichtbar. Mit einem Messwagen wurden Messungen durchgeführt, diese zeigen, dass keine giftigen Stoffe in der Luft vorhanden sind. Dennoch sollten aufgrund der starken Rauchentwicklung Fenster und Türen noch geschlossen bleiben, rät die Feuerwehr.

Derzeit ist das Feuer unter Kontrolle. Das Dach der 4.000 Quadratmeter großen Halle ist eingestürzt. Restablöschungen werden jetzt die weitere Nacht hindurch durchgeführt. Es gab keine Verletzten.