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Das Rathaus

Das ehemalige Gebäude 041 erstrahlt im neuen Licht.

Wasserfront

Anlegestelle für Schiffe, Festplatz & Wasserspielplatz

Die Goitzsche

ein Juwel besonderer Art vor den Toren der Stadt

Der Bogen

das Wahrzeichen für die Stadt auf dem Bitterfelder Berg

Stadtentwicklung von Bitterfeld-Wolfen wird mit rund 8,7 Millionen Euro gefördert


Für die weitere Stadtentwicklung von Bitterfeld-Wolfen stellen die EU, der Bund und das Land Sachsen-Anhalt in diesem Jahr insgesamt knapp neun Millionen Euro bereit. „Allein knapp zwei Millionen Euro davon können in den Rückbau von insgesamt rund 600 dauerhaft leer stehenden Wohnungen in Wolfen-Nord und Greppin sowie in der Anhaltsiedlung investiert werden“, erklärte Sachsen-Anhalts Bauminister Thomas Webel heute bei der Übergabe der ersten Förderbescheide an Oberbürgermeister Armin Schenk. „Mit rund 900.000 Euro, die ebenfalls aus dem Stadtumbau-Programm stammen, fördern wir unter anderem die Modernisierung eines Wohnblocks in der Ernst-Toller-Straße. Hier ist auch der Einbau von Aufzügen vorgesehen“, kündigte Webel mit Blick auf den barrierefreien Umbau der rund 60 altengerechten Wohnungen an. Unter anderem für die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes würden 333.000 Euro aus dem Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ bereitgestellt, ergänzte der Minister. Weitere, gut 260.000 Euro aus dem „Soziale Stadt – Investition im Quartier“ stünden für den Ausbau der Straße der Chemiearbeiter in Wolfen-Nord zur Verfügung.
Nach Auskunft von Webel fördert die EU weitere Stadtumbaumaßnahmen in Bitterfeld-Wolfen mit insgesamt mehr als 4,4 Millionen Euro aus dem Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Diese Gelder werden von Bund und Land noch einmal mit rund 784.000 Euro, kofinanziert. Der größte Teil dieser Gelder, knapp 3,3 Millionen Euro, wird für die Aufwertung einer Brachfläche und die Ertüchtigung der Verkehrsanlagen in der südlichen Altstadt verwendet.
Für die Förderung der städtebaulichen Entwicklung in Sachsen-Anhalts Kommunen stehen in diesem Jahr insgesamt rund 96,8 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Nach Auskunft von Thomas Webel steuern Bund und Land davon jeweils die Hälfte bei.
„Mit dieser Förderung schaffen wir eine wichtige Voraussetzung dafür, dem demografischen Wandel offensiv Rechnung zu tragen“, sagte der Minister. Es sei zwingend notwendig, die Städte und Gemeinden an die Bevölkerungsentwicklung und die sich verändernde Altersstruktur anzupassen. Darüber hinaus strahle die Städtebauförderung positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung und den Arbeits-markt aus, fügte er hinzu. „Viele Aufträge werden an einheimische Unternehmen vergeben, damit Arbeitsplätze in der Region gesichert und neue geschaffen“, hob Webel hervor. Jeder Fördereuro ziehe ein Vielfaches an Investitionen nach sich.
Nach Webels Worten können die Programme „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, „Stadtumbau“ und „Städtebaulicher Denkmalschutz“ sowie „Kleinere Städte und Gemeinden“ damit auf hohem Niveau fortgeführt werden. Neu dazu gekommen sei in diesem Jahr erstmals das Programm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“, betonte der Minister.

Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr