200 neue Arbeitsplätze für Bitterfeld-Wolfen

„Die Entscheidung für Bitterfeld-Wolfen ist nach einem aufwendigen Standortwettbewerb gefallen. Bitterfeld-Wolfen hat sich durchgesetzt – unter anderem gegen internationale Mitbewerber, wie Signapur oder Spanien!“ weiß der Vorstandsvorsitzende des Chemiekonzerns Lanxess AG, Herr Dr. Axel C. Heitmann beim offiziellen ersten Spatenstich für das neue Produktions- und Forschungszentrum am 20.01.2010 vor Ort zu berichten.
Die Region kann sich damit im harten globalen Wettbewerb messen. Ein hohes Bildungsniveau, hoch qualifizierte Mitarbeiter, beste Infrastruktur und die zentrale Lage zeichnen den Standort aus.
Mit der Investition von ca. 30 Mio. € soll eine lange Tradition im Bereich der Ionenaustauscher fortgeführt werden. Diese Harze wurden im Jahre 1936 in Bitterfeld-Wolfen entwickelt und bis heute hier hergestellt. Der Lanxess-Konzern mit seinen 14.600 Mitarbeitern an 46 verschiedenen Standorten weltweit ist in diesem Segment bereits Weltmarktführer und betreibt seit ca. 10 Jahren die Ionenaustauscherproduktionsstätte in Bitterfeld-Wolfen. Nun ist vorgesehen, eine neue Generation der zukunftsweisenden Membran-Filtrationstechnologie zur Wasseraufbereitung in Bitterfeld-Wolfen zu erforschen und zur Marktreife zu bringen. Besonders freut sich Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff, dass nun auch die Forschung in diesem Bereich in Sachsen-Anhalt konzentriert wird und Kooperationen zu umliegenden Forschungsinstituten genutzt werden.
Die geplante Anlage soll bereits Ende 2010 betriebsbereit sein und die modernste und größte ihrer Art weltweit werden.
 

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