Wirtschaftsnews
Aktuelle Wirtschaftsnachrichten
Firmenbesuch der Oberbürgermeisterin bei POLY-CHEM AG
Am 11.02.2010 stattete die Oberbürgermeisterin, Frau Petra Wust im Zuge ihrer turnusmäßigen Firmenbesuche dem Vorstand des Chemieunternehmens POLY-CHEM AG, Herrn Dr. Roland Milker im Areal B des ChemieParks Bitterfeld-Wolfen einen Arbeitsbesuch ab.
Hintergrund des Gespräches waren neben der allgemeinen Firmenentwicklung die Umfirmierung in eine Aktiengesellschaft nach dem über 10-jährigen Firmenbestehen unter dem Firmennamen ChemCycle Bitterfeld GmbH und die geplanten Investitionen am Standort.
Die Oberbürgermeisterin informierte sich über den Stand der Aktivitäten des auf Spezialchemikalien und Polymerisation sowie Lohnfertigungen spezialisierten Unternehmens und konnte positive Signale für eine alsbaldige Fortführung der Projekte in Erfahrung bringen.
Investitionen im siebenstelligen Euro-Bereich sind gesichert oder stehen kurz vor der Realisierung. Auch ein Börsengang wird nach der erfolgten Umfirmierung nicht ausgeschlossen. Besonders freute sich die Oberbürgermeisterin über die mit den vorgesehenen Investitionen verbundenen in Aussicht stehenden neuen Arbeitsplätze am Standort Bitterfeld-Wolfen.
Herr Dr. Milker positionierte sich klar zum Standort Bitterfeld-Wolfen und würdigt die hervorragenden Standortbedingungen.
Es wurde schließlich eine weiterführende Zusammenarbeit zur Unterstützung der eigenen Investitionen POLY-CHEM AG als auch bei einer möglichen gemeinsamen Investorengewinnung für den Standort vereinbart.
SB Wirtschaft/Beteiligungen
Preis der Umweltallianz Sachsen-Anhalt 2010
Der dritte Preis der Umweltallianz Sachsen-Anhalt steht unter dem Motto "Mit Umweltinnovationen zu stabilem Wirtschaftswachstum". Landesweit alle Unternehmen sind aufgerufen, ihre zukunftsweisenden Produkte und Prozesse einer ausgewählten Jury vorzustellen.
Preiskategorien:
- Preis für die nachhaltigste Produktentwicklung
Ausgezeichnet werden Unternehmen, die das nachhaltigste Produkt entwickelt und vor der Markteinführung stehen bzw. es auf den Markt gebracht haben.
- Preis für die nachhaltigste Prozessinnovation:
Ausgezeichnet werden Unternehmen, die ihre unternehmensinternen Prozesse besonders nachhaltig und umweltbewusst ausgerichtet haben.
- Sonderpreis des Handwerks:
Ausgezeichnet werden Handwerksbetriebe, die ihre innerbetrieblichen Abläufe, ihre Produkte oder Dienstleistungen besonders nachhaltig gestaltet haben.
Die Sieger der beiden ersten Kategorien erhalten jeweils 10.000 Euro, der Gewinner des Sonderpreises 5.000 Euro.
Ausführliche Bewerbungsunterlagen erhalten Sie unter folgender Abschrift:
MDKK - Mitteldeutsche Kommunikations- und Kongressgesellschaft mbH & Co. KG
Remtergang 1
39104 Magdeburg
Tel. 0391/53539282
E-Mail kilian@mdkk.de
Ansprechpartnerin Sandra Kilian
Die Bewerbungsunterlagen stehen auch über das Internet zur Verfügung:
www.umweltallianz.sachsen-anhalt.de
Positive Gewerbestatistik für Bitterfeld-Wolfen im Jahr 2009
Im Jahr 2009 wurden in der Stadt Bitterfeld-Wolfen 304 Gewerbe angemeldet und 255 abgemeldet. Trotz Wirtschaftskrise überstieg somit die Zahl der Anmeldungen die der Abmeldungen deutlich. Dies ist ein weiteres positives Signal für den Wirtschaftsstandort Bitterfeld-Wolfen.
Zum Stichtag 31.12.2009 wurden beim städtischen Gewerbeamt insgesamt 2.812 aktive Gewerbetreibende in der Stadt Bitterfeld-Wolfen registriert.
Weitere Verbesserungen im KfW Sonderprogramm
Eine Information der KfW-Bankengruppe Frankfurt
Bundesregierung und KfW haben mit Wirkung zum 1. Februar 2010 weitere Verbesserungen im KfW Sonderprogramm vereinbart. Im Mittelpunkt der Verbesserung steht eine Neuordnung der Konditionen, die zu einer Senkung der Zinsen in den bestehenden Programmvarianten um 20 Basispunkte führt. Neben der Senkung der Zinsen tritt eine Reihe von Flexibilisierungen und Erweiterungen des Programms in Kraft, mit denen die Finanzierung vor allem des Mittelstandes weiter gestärkt wird.
So werden die Zinsbindungsfristen in allen Programmvarianten des KfW Sonderprogramms verlängert. Für Investitionskredite wird z.B. eine Zinsbindungsfrist von 3, 5 oder 8 Jahren angeboten. Auch die Kreditlaufzeiten werden verlängert. Bei Investitionen in langlebige Investitionsgüter wie z.B. Immobilien und bei Projektfinanzierungen steht den Kreditnehmern künftig eine Variante mit einer Laufzeit von 20 Jahren bei einer tilgungsfreien Anlaufzeit von bis zu 5 Jahren zur Verfügung. Bei Krediten für Betriebsmittel wird eine Programmvariante „Flexibel“ eingeführt um den Unternehmen größere Gestaltungsspielräume bei der Deckung des Betriebsmittelbedarfs zu öffnen. Hier kann der Kredithöchstbetrag von 50 Mio. EUR künftig bis zu 50% der Bilanzsumme des Antrag stellenden Unternehmens betragen. Zudem gibt es hier weitere Optionen bei der Kreditlaufzeit, der Zinsbindungsfrist sowie ein außerplanmäßiges Tilgungsrecht ohne Vorfälligkeitsentschädigung.
Die neuen Konditionen treten zum 1. Februar 2010 in Kraft.
Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.kfw-mittelstandsbank.de/DE_Home/Kredite/KfW-Sonderprogramm.jsp
200 neue Arbeitsplätze für Bitterfeld-Wolfen
„Die Entscheidung für Bitterfeld-Wolfen ist nach einem aufwendigen Standortwettbewerb gefallen. Bitterfeld-Wolfen hat sich durchgesetzt – unter anderem gegen internationale Mitbewerber, wie Signapur oder Spanien!“ weiß der Vorstandsvorsitzende des Chemiekonzerns Lanxess AG, Herr Dr. Axel C. Heitmann beim offiziellen ersten Spatenstich für das neue Produktions- und Forschungszentrum am 20.01.2010 vor Ort zu berichten.
Die Region kann sich damit im harten globalen Wettbewerb messen. Ein hohes Bildungsniveau, hoch qualifizierte Mitarbeiter, beste Infrastruktur und die zentrale Lage zeichnen den Standort aus.
Mit der Investition von ca. 30 Mio. € soll eine lange Tradition im Bereich der Ionenaustauscher fortgeführt werden. Diese Harze wurden im Jahre 1936 in Bitterfeld-Wolfen entwickelt und bis heute hier hergestellt. Der Lanxess-Konzern mit seinen 14.600 Mitarbeitern an 46 verschiedenen Standorten weltweit ist in diesem Segment bereits Weltmarktführer und betreibt seit ca. 10 Jahren die Ionenaustauscherproduktionsstätte in Bitterfeld-Wolfen. Nun ist vorgesehen, eine neue Generation der zukunftsweisenden Membran-Filtrationstechnologie zur Wasseraufbereitung in Bitterfeld-Wolfen zu erforschen und zur Marktreife zu bringen. Besonders freut sich Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff, dass nun auch die Forschung in diesem Bereich in Sachsen-Anhalt konzentriert wird und Kooperationen zu umliegenden Forschungsinstituten genutzt werden.
Die geplante Anlage soll bereits Ende 2010 betriebsbereit sein und die modernste und größte ihrer Art weltweit werden.
© LANXESS AG

Messekatalog 2010 ab sofort über Ministerium erhältlich
Mit dem jetzt vom Ministerium für Wirtschaft und Arbeit herausgegebenen „Messekatalog 2010“ können sich heimische Unternehmen schnell und unkompliziert über bedeutende Messen des kommenden Jahres informieren. Neben einer Übersicht der in Sachsen-Anhalt stattfindenden Schauen finden sich auch Informationen zu denjenigen Leitmessen im In- und Ausland, bei denen das Land einen Gemeinschaftsstand organisiert und deren Teilnahme für Unternehmen gefördert werden kann. Ferner gibt die Broschüre einen übersichtlichen Überblick über Konditionen und Ansprechpartner für die zum Jahreswechsel deutlich erhöhte Messeförderung des Landes. Auch enthalten sind Informationen über Ansprechpartner für das Messeprogramm des Bundes sowie Kontaktdaten der gewerblichen Kammern des Landes, von Behörden und wichtigen Messeveranstaltern.
Der Messekatalog 2010 kann auf den Internetseiten des Ministeriums
(www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=500)
heruntergeladen sowie ab sofort per E-Mail (presse@mw.sachsen-anhalt.de oder telefonisch (0391/567-4316) bestellt werden).
Hintergrund:
Das Wirtschaftsministerium fördert die Teilnahme kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) an nationalen und internationalen Fachmessen ab 2010 deutlich stärker. Der maximale Zuschuss für Messen innerhalb Deutschlands steigt um 1.300 auf 6.500 Euro. Die Teilnahme an Auslandsmessen kann künftig mit höchstens 9.000 Euro (bisher 7.700 Euro) gefördert werden. Insgesamt stehen für die Messeförderung im kommenden Jahr 800.000 Euro zur Verfügung. Förderfähig sind Ausgaben für Gestaltung, Übersetzung und Druck messebezogener Informationsmaterialen (Print- und Onlinemedien), Standgebühren, der Dolmetschereinsatz für internationale Leitmessen im Inland, Transportkosten der Exponate sowie Reisekosten für zwei Unternehmensvertreter. Bislang konnten maximal 50 Prozent dieser Kosten erstattet werden. Dieser Anteil erhöht sich ab dem kommenden Jahr auf 60 Prozent.
Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur"
Bereits seit September 2009 ist sie gültig, die sog. aktuelle Landesrichtlinie GA. Wir möchten sie hiermit jedoch nochmals in Erinnerung rufen und darauf verweisen, dass die gelockerten Regelungen vorerst auch im Jahr 2010 weiter Bestand haben.
So sind die Anforderungen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze im Zusammenhang mit Investitionen nachwievor abgemildert (Stichwort: Arbeitsplatzsicherung) und die Erweiterung der Förderwürdigkeit auf weitere Branchen (u.a. Druckgewerbe, Baustoffproduktion und z.T. Dienstleistungen) ausgeweitet.
Weitere Informationen hat die Investitionsbank Sachsen-Anhalt unter folgendem Homepage veröffentlicht:
http://www.ib-sachsen-anhalt.de/sites/wirtschaft/Unternehmensfoerderung.html
Den genauen Wortlaut der Landesrichtlinie GA finden Sie hier.
