Bürgertelefon: 03494 6660-0
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Das Rathaus

Das ehemalige Gebäude 041 erstrahlt im neuen Licht.

Wasserfront

Anlegestelle für Schiffe, Festplatz & Wasserspielplatz

Die Goitzsche

ein Juwel besonderer Art vor den Toren der Stadt

Der Bogen

das Wahrzeichen für die Stadt auf dem Bitterfelder Berg

Ortsteil Stadt Bitterfeld


Bitterfeld, 1224 urkundlich das erste Mal erwähnt, liegt kulturgeschichtlich gesehen im slawischen Siedlungsgebiet. Im Mittelalter ist Bitterfeld ein kleines Landstädtchen, das vom Handwerk, der Landwirtschaft und der Kunst des Bierbrauens lebt. Mehrmals wird die Stadt durch Feuersbrünste und Kriege vollständig zerstört und von Epidemien heimgesucht.

Durch den Ausgang der Völkerschlacht bei Leipzig kommt Bitterfeld zu Preußen und wird 1816 zur Kreisstadt ernannt. Ab 1839 beginnt die Braunkohleförderung auf bergmännische Weise. 1857 erhält Bitterfeld einen Anschluss an die Eisenbahn und entwickelt sich zum Eisenbahnknotenpunkt. Die AEG bringt ab 1893 mit dem Bau einer Chloralkalielektrolyse-Anlage die Chemie nach Bitterfeld; ein namhafter Vertreter ist Walther Rathenau. Damit sind die Weichen gestellt für die Entwicklung der Bitterfelder Region zum großindustriellen Standort.

Nach der Wende werden die Umwelt belastenden Betriebe geschlossen. Ein beispielhafter Strukturwandel setzt ein. Namhafte Industrieunternehmen finden die besten Voraussetzungen für eine Ansiedlung. Ein ChemiePark, gebildet aus 350 Firmen mit 10.000 Mitarbeitern, entsteht. Die Industrieanlagen sind heutzutage umweltschonend und erfüllen den Slogan des ChemieParks Bitterfeld- Wolfen "Die Chemie stimmt" mit Leben. Natur und Chemie haben sich nach der Wende ausgesöhnt. Auch die Flutung der ehemaligen Tagebaulandschaft trägt dazu bei. Es entsteht ein 25 km² großer See. Der Wandel zur Industriestadt am See mit einem großen touristischen Potenzial ist vollzogen.