Einwilligung zu Cookies & Daten


Wir verwenden Cookies, um die einwandfreie Funktion der Website zu gewährleisten und unseren Datenverkehr zu analysieren. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Informationen zum Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner.

Das Amt für Tiefbau und Kommunalwirtschaft der Stadt Bitterfeld-Wolfen verzeichnet aktuell ein erhöhtes Aufkommen an Anfragen zum Eichenprozessionsspinner (EPS). Um der Insektenplage effektiv zu begegnen, setzt die Stadt auf gezielte Bekämpfungsmaßnahmen durch zertifizierte Fachbetriebe. Da die Haare der Raupen schwere gesundheitliche Reaktionen auslösen können, bittet die Stadtverwaltung die Bevölkerung um erhöhte Achtsamkeit und die strikte Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen.

Gesundheitliche Risiken durch Brennhaare
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners fallen durch ihre namenstypische Fortbewegung in langen, dichten Reihen auf. Das Hauptrisiko geht von den feinen Brennhaaren der Raupen aus. Diese enthalten ein Nesselgift, das bei Kontakt schwere Hautreizungen (Raupendermatitis) sowie Atemwegsbeschwerden hervorrufen kann. Da sich die Haare leicht durch den Wind verbreiten und bis zu vier Jahre lang aktiv bleiben, ist auch in den Folgejahren Vorsicht geboten.

Klare Zuständigkeiten bei der Bekämpfung
Die Stadt Bitterfeld-Wolfen trägt die Verantwortung und die Kosten für die Bekämpfung ausschließlich auf öffentlichen Flächen. Dazu zählen unter anderem: Wichtiger Hinweis: Kontrolle und Beseitigung auf privaten Grundstücken liegen in der Verantwortung der jeweiligen Eigentümer. Hier erfolgt keine städtische Überprüfung.

Gezieltes Vorgehen nach Priorität und Jahreszeit
Aufgrund begrenzter Ressourcen erfolgt die Bekämpfung priorisiert nach der Frequentierung des betroffenen Bereichs: Eine Fällung betroffener Bäume ist im Übrigen nicht das Standardverfahren. Dies geschieht nur in Ausnahmefällen, wenn beispielsweise die Standsicherheit des Baumes gefährdet ist.

Appell an Bürger und Besucher: Keine Eigeninitiative!
Die Stadtverwaltung warnt ausdrücklich davor, Raupen oder Nester eigenständig zu berühren, zu entfernen oder abzubrennen. Dies führt zu einer unkontrollierten Verbreitung der giftigen Brennhaare.
Bürgerinnen und Bürger, die Nester im öffentlichen Raum entdecken, werden gebeten, diese umgehend dem zuständigen Sachbereich Öffentliche Anlagen zu melden, damit eine zeitnahe Prüfung und Beseitigung veranlasst werden kann.

Sachbereich Öffentliche Anlagen
 
Befallener Baum in der Mühlbecker Straße in Bitterfeld

Das ist bitterfeld-wolfen.de

Das virtuelle Rathaus der Stadt Bitterfeld-Wolfen ist für alle BürgerInnen 24 Stunden am Tag geöffnet. Hier finden Sie Informationen zu städtischen Dienstleistungen und Onlineservices, die Sie bequem von zu Hause aus erledigen können. Hier erhalten Sie aber auch Informationen über das Stadtleben in Bitterfeld-Wolfen, von Kultur bis Natur, über die Arbeit der Ratsgremien - alles aktuell und schnell auffindbar.