Vorreiter in Sachsen-Anhalt: Neue digitale Fahrradboxen am Bahnhof Bitterfeld freigegeben.
18.06.2026
Ein bedeutender Meilenstein für die regionale Mobilitätswende ist vollzogen: Am heutigen Donnerstag wurden die neuen Fahrradboxen am Bitterfelder Bahnhof offiziell für die Öffentlichkeit freigegeben. Die moderne Anlage stärkt ab sofort das Angebot für den umweltfreundlichen Pendelverkehr nachhaltig. Zur Eröffnung kamen geladene Akteure zusammen, darunter Karsten Kammler (Leiter Bahnhofsmanagement Halle (Saale), DB InfraGO AG) und Anna Meyer (NASA Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH) sowie Vertreter der Lokalpolitik.
Moderne Infrastruktur für den direkten Umstieg
Im Rahmen des Großprojekts „Neubau des Empfangsgebäudes Bahnhof Bitterfeld“ wurden durch die DB InfraGO AG insgesamt 120 überdachte Fahrradstellplätze für die Stadt errichtet. Während die 72 Stellplätze in den offenen Fahrradabstellanlagen bereits seit Juli 2025 mit der Inbetriebnahme des neuen DB-Empfangsgebäudes erfolgreich genutzt werden, stehen ab heute auch die 48 Stellplätze in den beiden Sammelschließanlagen vollumfänglich zur Verfügung.
„Die neuen Fahrradboxen sind ein Baustein für die moderne, vernetzte Mobilität in unserer Stadt. Wer den Umstieg vom Auto auf die Schiene attraktiv machen will, muss Pendlern die Gewissheit geben, dass ihr Fahrrad am Bahnhof sicher steht. Mit dieser modernen Anlage fördern wir gezielt den umweltbewussten Pendelverkehr aus der Kombination von Fahrrad und Zug und leisten einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz direkt vor unserer Haustür“, erläutert Oberbürgermeister Armin Schenk beim Vor-Ort-Termin.
Direkt im Anschluss an die Eröffnung wurde das digitale Buchungssystem freigeschaltet. Pendlerinnen und Pendler können ihren sicheren Stellplatz ab sofort unkompliziert online oder per Smartphone-App unter www.rad-safe.de/app buchen. Entsprechende Hinweisschilder mit Erklärungen zum Buchungsvorgang wurden zudem direkt vor Ort angebracht. Die Nutzungskosten sind bewusst bürgernah gestaltet und belaufen sich auf 1 Euro pro Tag, 10 Euro pro Monat oder 90 Euro für ein gesamtes Jahr.
Bitterfeld-Wolfen übernimmt landesweit die Vorreiterrolle
Die erfolgreiche Umsetzung basierte auf einem eng abgestimmten Vertragswerk zwischen der NASA GmbH, der DB InfraGO AG, der Firma Kienzler und der Stadt Bitterfeld-Wolfen. Das Besondere an diesem Projekt: Der Betrieb der Sammelschließanlagen erfolgt künftig durch die NASA und dient als Pilotmodell für die schrittweise Umsetzung im Land Sachsen-Anhalt. Das erklärte Ziel ist die flächendeckende Einführung eines landesweiten, einheitlichen digitalen Schließ- und Buchungssystems für sichere Fahrradabstellanlagen. Bitterfeld-Wolfen fungiert hierbei als offizieller Vorreiter.
Finanzierung und ehrgeiziger Ausblick bis 2028
Die Gesamtkosten für die Errichtung der Fahrradabstellanlagen, der Doppelstockparker sowie der dazugehörigen Außenanlagen (inklusive Gründung, Entwässerung und befestigter Flächen) beliefen sich auf rund 450.000 Euro. Das Vorhaben wurde zu 90 Prozent über die NASA GmbH durch das Bundesprogramm „Zuwendungen aus Mitteln des Bundes gemäß der Richtlinie nach dem Investitionsgesetz Kohleregion (Richtlinie Sachsen-Anhalt Revier 2038)“ gefördert.
Die heutige Freigabe markiert jedoch nur die erste Etappe: Bis zum Jahr 2028 wird die Stadt Bitterfeld-Wolfen im Zuge der „Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes“ in Eigenregie eine umfassende Komplettierung des Areals vornehmen. Geplant ist eine Erweiterung um weitere 12 Stellplätze in Sammelschließanlagen sowie 24 zusätzliche Plätze in frei zugänglichen Anlagen. Zudem wird die Station um acht Bike and Ride Boxen (davon zwei für Lastenräder geeignet), eine Fahrrad-Reparaturstation sowie eine Schließfachanlage ergänzt. Mindestens zehn Anlehnbügel runden das Angebot ab – deren Abstände werden gezielt so gewählt, dass auch dreirädrige Lastenräder mit einer Standardbreite von 90 cm komfortabel Platz zwischen zwei Bügeln finden.
Ein besonderer Dank der Stadtverwaltung gilt den Kolleginnen und Kollegen der einzelnen Fachabteilungen sowie den Projektpartnern, die dieses zukunftsweisende Projekt realisiert haben: NASA GmbH, DB InfraGO AG, Firma Kienzler, Orion Bausysteme GmbH
Ein bedeutender Meilenstein für die regionale Mobilitätswende ist vollzogen: Am heutigen Donnerstag wurden die neuen Fahrradboxen am Bitterfelder Bahnhof offiziell für die Öffentlichkeit freigegeben. Die moderne Anlage stärkt ab sofort das Angebot für den umweltfreundlichen Pendelverkehr nachhaltig. Zur Eröffnung kamen geladene Akteure zusammen, darunter Karsten Kammler (Leiter Bahnhofsmanagement Halle (Saale), DB InfraGO AG) und Anna Meyer (NASA Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH) sowie Vertreter der Lokalpolitik.
Moderne Infrastruktur für den direkten Umstieg
Im Rahmen des Großprojekts „Neubau des Empfangsgebäudes Bahnhof Bitterfeld“ wurden durch die DB InfraGO AG insgesamt 120 überdachte Fahrradstellplätze für die Stadt errichtet. Während die 72 Stellplätze in den offenen Fahrradabstellanlagen bereits seit Juli 2025 mit der Inbetriebnahme des neuen DB-Empfangsgebäudes erfolgreich genutzt werden, stehen ab heute auch die 48 Stellplätze in den beiden Sammelschließanlagen vollumfänglich zur Verfügung.
„Die neuen Fahrradboxen sind ein Baustein für die moderne, vernetzte Mobilität in unserer Stadt. Wer den Umstieg vom Auto auf die Schiene attraktiv machen will, muss Pendlern die Gewissheit geben, dass ihr Fahrrad am Bahnhof sicher steht. Mit dieser modernen Anlage fördern wir gezielt den umweltbewussten Pendelverkehr aus der Kombination von Fahrrad und Zug und leisten einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz direkt vor unserer Haustür“, erläutert Oberbürgermeister Armin Schenk beim Vor-Ort-Termin.
Direkt im Anschluss an die Eröffnung wurde das digitale Buchungssystem freigeschaltet. Pendlerinnen und Pendler können ihren sicheren Stellplatz ab sofort unkompliziert online oder per Smartphone-App unter www.rad-safe.de/app buchen. Entsprechende Hinweisschilder mit Erklärungen zum Buchungsvorgang wurden zudem direkt vor Ort angebracht. Die Nutzungskosten sind bewusst bürgernah gestaltet und belaufen sich auf 1 Euro pro Tag, 10 Euro pro Monat oder 90 Euro für ein gesamtes Jahr.
Bitterfeld-Wolfen übernimmt landesweit die Vorreiterrolle
Die erfolgreiche Umsetzung basierte auf einem eng abgestimmten Vertragswerk zwischen der NASA GmbH, der DB InfraGO AG, der Firma Kienzler und der Stadt Bitterfeld-Wolfen. Das Besondere an diesem Projekt: Der Betrieb der Sammelschließanlagen erfolgt künftig durch die NASA und dient als Pilotmodell für die schrittweise Umsetzung im Land Sachsen-Anhalt. Das erklärte Ziel ist die flächendeckende Einführung eines landesweiten, einheitlichen digitalen Schließ- und Buchungssystems für sichere Fahrradabstellanlagen. Bitterfeld-Wolfen fungiert hierbei als offizieller Vorreiter.
Finanzierung und ehrgeiziger Ausblick bis 2028
Die Gesamtkosten für die Errichtung der Fahrradabstellanlagen, der Doppelstockparker sowie der dazugehörigen Außenanlagen (inklusive Gründung, Entwässerung und befestigter Flächen) beliefen sich auf rund 450.000 Euro. Das Vorhaben wurde zu 90 Prozent über die NASA GmbH durch das Bundesprogramm „Zuwendungen aus Mitteln des Bundes gemäß der Richtlinie nach dem Investitionsgesetz Kohleregion (Richtlinie Sachsen-Anhalt Revier 2038)“ gefördert.
Die heutige Freigabe markiert jedoch nur die erste Etappe: Bis zum Jahr 2028 wird die Stadt Bitterfeld-Wolfen im Zuge der „Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes“ in Eigenregie eine umfassende Komplettierung des Areals vornehmen. Geplant ist eine Erweiterung um weitere 12 Stellplätze in Sammelschließanlagen sowie 24 zusätzliche Plätze in frei zugänglichen Anlagen. Zudem wird die Station um acht Bike and Ride Boxen (davon zwei für Lastenräder geeignet), eine Fahrrad-Reparaturstation sowie eine Schließfachanlage ergänzt. Mindestens zehn Anlehnbügel runden das Angebot ab – deren Abstände werden gezielt so gewählt, dass auch dreirädrige Lastenräder mit einer Standardbreite von 90 cm komfortabel Platz zwischen zwei Bügeln finden.
Ein besonderer Dank der Stadtverwaltung gilt den Kolleginnen und Kollegen der einzelnen Fachabteilungen sowie den Projektpartnern, die dieses zukunftsweisende Projekt realisiert haben: NASA GmbH, DB InfraGO AG, Firma Kienzler, Orion Bausysteme GmbH