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Energien und Berufe der Zukunft bei Meyer Burger.

Solarmodule auf Häuserdächern oder ganze Solarkraftwerke an Bundesstraßen und Autobahnen gehören heute zum Stadt- und Landschaftsbild. Doch wie entsteht eine funktionstüchtige Solarzelle und wie verläuft der Produktionsprozess bis zum fertigen Solarmodul? Diese und weitere Fragen wurden im Rahmen eines Unternehmensbesuchs bei Meyer Burger mit Schülerinnen und Schülern aus Bitterfeld-Wolfen beantwortet.

Im Rahmen der Umwelttage hatte die Stadt Bitterfeld-Wolfen in Zusammenarbeit mit der Meyer Burger GmbH die Idee eines Schülerprojektes mit dem Thema „Energien und Berufe der Zukunft“ verwirklicht. Am Vormittag hatten Acht- und Neuntklässler der Sekundarschule Wolfen I und der Helene-Lange-Schule die Möglichkeit, einen Einblick in die Produktionsprozesse des Solarmodul-Herstellers zu erhalten und sich parallel dazu über die Ausbildungs- und Jobmöglichkeiten zu informieren.

Nach einer Begrüßung durch Bürgermeisterin Heike Krauel und einer einführenden Unternehmenspräsentation wurden die 25 Schülerinnen und Schüler anschließend in zwei Gruppen durch die verschiedenen Produktionsprozesse geführt. In der Werkshalle in Thalheim laufen täglich ca. 800.000 Solarzellen vom Band, die dann am Standort in Freiberg zu Modulen verarbeitet werden.

Meyer Burger sucht für die zukunftsorientierte Produktion nachhaltiger Energieträger nicht nur qualifizierte Arbeitskräfte, sondern bildet auch selbst Mechatroniker, Elektroniker für Automatisierungstechnik oder Maschinen- und Anlagenführer in Thalheim aus. Im direkten Austausch beantworteten Mitarbeiterinnen sämtliche Fragen zu Ausbildungsablauf und -inhalten, Unternehmensstrukturen, Arbeitsabläufen und gaben ihre eigenen Erfahrungen wieder.

Begleitet wurde das Projekt durch die Jugendberufsagentur des Landkreises Anhalt-Bitterfeld und zwei Berufsberatern der Agentur für Arbeit.
Schüler erhalten einen Einblick in die Produktion Foto: Meyer Burger Foto: Meyer Burger

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