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24-Stunden-Benefizmarathon: Bitterfeld-Wolfen-Team erradelt 660 Kilometer und sammelt Rekordspendensumme.

Beim Benefiz-Radevent „Kinderaugen sollen leuchten“, das am 05.09.2025 in Oschatz stattfand, hat das Team der Stadt Bitterfeld-Wolfen gemeinsam mit der Sportshouse GmbH ein eindrucksvolles Ergebnis erzielt: In 24 Stunden legten das vierköpfige Fahrerteam fast 660 Kilometer zurück – und trugen als eines von insgesamt 46 Teams so zu einer Spendensumme von rund 60.000 Euro für Kinderheime mit bei.
 

Teamgeist und sportliche Höchstleistung

Eine Woche vor dem Start mussten zwei gemeldete Fahrer aus gesundheitlichen Gründen absagen. Dank schneller Unterstützung konnte das Team jedoch hochkarätigen Ersatz gewinnen: den langjähriger Radsportler Steffen Wust und den Langdistanz-Triathleten Michael Heine. „Die beiden haben unser Team auf ein ganz neues sportliches Niveau gehoben“, betonte Oberbürgermeister Armin Schenk, der selbst für 90 Minuten in den frühen Morgenstunden aufs Rad stieg.
 

Spannender Wettkampf mit kreativer Navigation

Auf der 472 Kilometer langen Hauptrunde, die durch den Landkreis Anhalt-Bitterfeld führte und an der Goitzsche entlang verlief, wechselten sich Wust und Heine im Drei-Stunden-Takt ab. Da beide ohne eigenes Navigationsgerät starteten, übernahmen die Autofahrer Charlotte Heerwald und Tom Rattensperger kurzerhand die Rolle der „Leitstelle“. Über Hup-Signale dirigierten sie die Fahrer durch die Nacht – inklusive einiger ungeplanter Extrakilometer, die jedoch ebenfalls in die Wertung einflossen. Nach 17,5 Stunden erreichte das Team den Flughafen Oschatz als drittes Team. Auf dem abschließenden Rundkurs über den Collmer Berg sammelten Armin Schenk und Mitfahrerin Grit Marschik weitere Kilometer bis zum offiziellen Ende um 18:01 Uhr.

Rekordspende für den guten Zweck

Am Ende standen 660 Kilometer auf dem Tacho. Die Sportshouse GmbH als Sponsor des Teams Stadt Bitterfeld-Wolfen belohnte diese Leistung mit einer Spende, die gemeinsam mit den Beiträgen der anderen Teams den neuen Rekord von rund 60.000 Euro möglich machte.

 „Wir sind stolz, Teil dieses einzigartigen Erlebnisses gewesen zu sein“, so Armin Schenk. „Unser Dank gilt allen Unterstützerinnen und Unterstützern, insbesondere dem Orga-Team um Steven Dornbusch, den Helferinnen und Helfern, der Goitzsche Front Chaos Crew e.V., unseren Autofahrern Charlotte und Tom sowie natürlich unseren beiden Sportlern Michael und Steffen.“

Fotos: Marie Ceres Dornbusch/ Kinderaugen solle leuchten; Wust; Heerwald/ Rattensperger
 
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