World Cleanup Day: 30 Teilnehmende – 3 Stunden – 3 Kubikmeter Müll .
Am 16. September war es soweit: der erste World Cleanup Day in der Stadt Bitterfeld-Wolfen startete pünktlich um 9.30 Uhr an den unterschiedlichen Startpunkten im Stadtgebiet, um schlussendlich nach 3 Stunden den gefundenen Müll am Robert-Schuman-Platz im Ortsteil Stadt Bitterfeld zusammenzutragen. Mehr als 30 laufende Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich im Vorfeld für die geplanten Strecken, aber auch für eigene Routen angemeldet.
Besonders erfreulich war die Teilnahme der Familien, die die Aktion genutzt haben, um ihren Kindern das Thema Müll und Umweltschutz praktisch zu veranschaulichen. Zudem war auch der Jugendmigrationsdienst der Diakonie Bitterfeld-Wolfen-Gräfenhainichen mit mehreren Jugendlichen am Start, um die Stadt vom Müll zu befreien. Vorbildhaft war ebenfalls die Teilnahme mehrerer Läufer des Goitzsche Sport und Kultur e.V. sowie eines Weltfriedensläufers. Auch Unternehmen wie die MM Wolfen GmbH haben ihre Mitarbeiter zusammengetrommelt und mit angepackt. Spontan haben sich auch Mitglieder des BUND Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. dazu entschlossen mitzumachen und ordentlich Müll gesammelt.
Allen Teilnehmer an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für knapp drei Kubikmeter weniger Müll in unserer Umwelt, denn so viel war nach dieser kurzen Zeit im Container gelandet.
Zudem waren sich am Ende alle einig, dass man noch viele Stunden hätte Müll aufsammeln können. Ist einmal der Fokus der eigenen Wahrnehmung auf Plastik, Kronkorken, Zigarettenstummel, Glasflaschen und Verpackungsmaterialien aller Art gesetzt und fängt man an, auch mal hinter Bäume und in die Büsche zu schauen, ist Müll allgegenwärtig. Teils traurige Bilder der vorsätzlichen Vermüllung haben sich den sportlichen Teilnehmenden geboten und immer wieder stellt sich die Frage: Warum? Warum landet Müll irgendwo in der Natur oder neben einem Mülleimer, statt darin? Müllblindheit und Ignoranz sorgen für einen bitteren Beigeschmack, nicht nur am World Cleanup Day 2023.
Mit der diesjährigen Aktion ist der Grundstein gelegt, weitere Müll-Sammel-Aktionen in der Stadt zu etablieren und zu bürgerlichem Engagement aufzurufen. Zudem stellt die Stadt Müllzangen, Warnwesten und Handschuhe für Vereine, Schulen, Unternehmen und jede Bürgerin und jeden Bürger auf Anfrage als Leihgabe zur Verfügung, um auch in Eigenregie Müll-Sammel-Aktionen zu initiieren.
Eine kleine Anekdote zum Schluss: Wer Müll sucht, findet vielleicht auch einen kleinen Schatz. So gab es eine Teilnehmerin, die einen 5-Euro-Schein gefunden hat. Müllsammeln lohnt sich auf jeden Fall und wird vielleicht auch belohnt.
Besonders erfreulich war die Teilnahme der Familien, die die Aktion genutzt haben, um ihren Kindern das Thema Müll und Umweltschutz praktisch zu veranschaulichen. Zudem war auch der Jugendmigrationsdienst der Diakonie Bitterfeld-Wolfen-Gräfenhainichen mit mehreren Jugendlichen am Start, um die Stadt vom Müll zu befreien. Vorbildhaft war ebenfalls die Teilnahme mehrerer Läufer des Goitzsche Sport und Kultur e.V. sowie eines Weltfriedensläufers. Auch Unternehmen wie die MM Wolfen GmbH haben ihre Mitarbeiter zusammengetrommelt und mit angepackt. Spontan haben sich auch Mitglieder des BUND Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. dazu entschlossen mitzumachen und ordentlich Müll gesammelt.
Allen Teilnehmer an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für knapp drei Kubikmeter weniger Müll in unserer Umwelt, denn so viel war nach dieser kurzen Zeit im Container gelandet.
Zudem waren sich am Ende alle einig, dass man noch viele Stunden hätte Müll aufsammeln können. Ist einmal der Fokus der eigenen Wahrnehmung auf Plastik, Kronkorken, Zigarettenstummel, Glasflaschen und Verpackungsmaterialien aller Art gesetzt und fängt man an, auch mal hinter Bäume und in die Büsche zu schauen, ist Müll allgegenwärtig. Teils traurige Bilder der vorsätzlichen Vermüllung haben sich den sportlichen Teilnehmenden geboten und immer wieder stellt sich die Frage: Warum? Warum landet Müll irgendwo in der Natur oder neben einem Mülleimer, statt darin? Müllblindheit und Ignoranz sorgen für einen bitteren Beigeschmack, nicht nur am World Cleanup Day 2023.
Mit der diesjährigen Aktion ist der Grundstein gelegt, weitere Müll-Sammel-Aktionen in der Stadt zu etablieren und zu bürgerlichem Engagement aufzurufen. Zudem stellt die Stadt Müllzangen, Warnwesten und Handschuhe für Vereine, Schulen, Unternehmen und jede Bürgerin und jeden Bürger auf Anfrage als Leihgabe zur Verfügung, um auch in Eigenregie Müll-Sammel-Aktionen zu initiieren.
Eine kleine Anekdote zum Schluss: Wer Müll sucht, findet vielleicht auch einen kleinen Schatz. So gab es eine Teilnehmerin, die einen 5-Euro-Schein gefunden hat. Müllsammeln lohnt sich auf jeden Fall und wird vielleicht auch belohnt.