Landesgartenschau 2027.
Bitterfeld-Wolfens Oberbürgermeister Armin Schenk hat vor wenigen Tagen die Bewerbung für die Landesgartenschau 2027 vorgestellt. „Mit unserem Konzept soll nicht nur zeitlich der Bogen von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft unserer Stadt gespannt sowie Stadtentwicklung maßgeblich und nachhaltig gefördert werden, sondern es sollen auch alle Ortsteile weiter gestärkt und enger miteinander verbunden werden“, sagt er.
Was das inhaltlich bedeutet, erklärt der zuständige Sachbereichsleiter Mario Schulze. „Neben der thematischen Umgestaltung der Areale ,Naherholungsgebiet Fuhneaue‘ im Ortsteil Stadt Wolfen und ,Grüne Lunge‘ im Ortsteil Stadt Bitterfeld stellt die ökologisch geprägte Entwicklung industriell genutzter Flächen im Chemiepark hohe Ansprüche an Kreativität und visionäres Herangehen“, beschreibt er. Themengärten zwischen oder in einer Industrielandschaft seien gestalterische Höhepunkte, die eine völlig neue Qualität in die Landesgartenschau bringen sollen.
Konkret heißt das: Im Wolfener „Naherholungsgebiet Fuhneaue“ soll, bekommt Bitterfeld-Wolfen den Zuschlag, unter anderem der Gondelteich mit Gondelbetrieb sowie die Bühne wiederbelebt werden. Geplant sind eine Gastronomie mit Seeterrasse oder ein Abenteuerspielplatz. Die Bitterfelder „Grüne Lunge“ soll als zeitgemäß gestalteter Stadtpark präsentiert werden und Bühne, Tierpark und Rosengarten einschließen. „Innerhalb dieses Bereiches werden die Gewässer Leine und Lober stärker ins Bewusstsein gerückt“, so Mario Schulze.
Verbindung zwischen den beiden Ortsteilen ist der Chemiepark. Dort sind begehbare Rohrbrückenpfade als erlebbare Industrie aus der Vogelperspektive oder die Gestaltung wilder Grünflächen zu Pocketparks (engl.: „Westentaschen-Park“) vorgesehen. Neben der Einbeziehung des Goitzsche-Sees und des Bitterfelder Bogens spielen die einzelnen Stadtteile als Korrespondenzräume eine wichtige Rolle.
So besitzt Bobbau mit dem Bereich um den denkmalgeschützten Wasserturm, dem ehemaligen Sportplatz und dem Friedhof einen bedeutenden Freiraum. Dort könnte ein Bürgergarten oder eine Workout-Anlage entstehen. In Greppin soll am Tiergehege ein Wald-, Wild- und Kräutergarten entwickelt werden. In Wachtendorf soll der Erlebnisgarten weiter entwickelt werden. In Holzweißig sind Weiterentwicklungen der Parkanlage am früheren Rathaus sowie des Biotops oder die fußläufige Erschließung bis zum Bitterfelder Bogen entlang eines möglichen Weinbergs vorgesehen. In Reuden könnte die Grünfläche am Teich zum „Essbaren Dorf“ werden. Für Thalheim ist ein Solargarten angedacht, der Möglichkeiten der Solarnutzung aufzeigen soll. Auch die Geh- und Radwegeverbindung zwischen Thalheim und Greppin sollen wieder hergestellt werden.
„Wenn wir gemeinsam und geschlossen diese Vision mit Leben füllen, dann können und werden wir weiter zusammenwachsen und zusammen wachsen, um im Jahr 2027 – also 20 Jahre nach der Fusion zur großen Stadt – erfolgreich die Landesgartenschau in unserer Stadt mit ihren Ortsteilen durchzuführen“, sagt Oberbürgermeister Armin Schenk und meint:. „Von diesem Ereignis erwarten wir uns viele Impulse – sowohl nach innen als auch nach außen. Ich spreche hier von Stadtumgestaltung, Investitionen, Lebensqualität, Tourismus, Standortmarketing und schlussendlich auch von einem neuen Image, das weit über unsere Grenzen ausstrahlt. Kurzum: Wenn wir gemeinsam diesen Schritt gehen, dann werden wir in den kommenden sechs Jahren erreichen, wofür wir ohne Landesgartenschau sicherlich viel länger brauchen würden. Das ist eine einmalige Chance. Davon bin ich überzeugt.“
Erhält Bitterfeld-Wolfen den Zuschlag, dann sollen bis zu 20 Millionen Euro mit finanzieller Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt, insbesondere durch die Ministerien für Umwelt, Landwirtschaft und Energie sowie Landesentwicklung und Verkehr, in die Umsetzung der Landesgartenschau investiert werden. Es wird mit 350.000 Besuchern gerechnet. Das Bewerbungskonzept ist vom Büro Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten (UKL) erstellt worden.
Was das inhaltlich bedeutet, erklärt der zuständige Sachbereichsleiter Mario Schulze. „Neben der thematischen Umgestaltung der Areale ,Naherholungsgebiet Fuhneaue‘ im Ortsteil Stadt Wolfen und ,Grüne Lunge‘ im Ortsteil Stadt Bitterfeld stellt die ökologisch geprägte Entwicklung industriell genutzter Flächen im Chemiepark hohe Ansprüche an Kreativität und visionäres Herangehen“, beschreibt er. Themengärten zwischen oder in einer Industrielandschaft seien gestalterische Höhepunkte, die eine völlig neue Qualität in die Landesgartenschau bringen sollen.
Konkret heißt das: Im Wolfener „Naherholungsgebiet Fuhneaue“ soll, bekommt Bitterfeld-Wolfen den Zuschlag, unter anderem der Gondelteich mit Gondelbetrieb sowie die Bühne wiederbelebt werden. Geplant sind eine Gastronomie mit Seeterrasse oder ein Abenteuerspielplatz. Die Bitterfelder „Grüne Lunge“ soll als zeitgemäß gestalteter Stadtpark präsentiert werden und Bühne, Tierpark und Rosengarten einschließen. „Innerhalb dieses Bereiches werden die Gewässer Leine und Lober stärker ins Bewusstsein gerückt“, so Mario Schulze.
Verbindung zwischen den beiden Ortsteilen ist der Chemiepark. Dort sind begehbare Rohrbrückenpfade als erlebbare Industrie aus der Vogelperspektive oder die Gestaltung wilder Grünflächen zu Pocketparks (engl.: „Westentaschen-Park“) vorgesehen. Neben der Einbeziehung des Goitzsche-Sees und des Bitterfelder Bogens spielen die einzelnen Stadtteile als Korrespondenzräume eine wichtige Rolle.
So besitzt Bobbau mit dem Bereich um den denkmalgeschützten Wasserturm, dem ehemaligen Sportplatz und dem Friedhof einen bedeutenden Freiraum. Dort könnte ein Bürgergarten oder eine Workout-Anlage entstehen. In Greppin soll am Tiergehege ein Wald-, Wild- und Kräutergarten entwickelt werden. In Wachtendorf soll der Erlebnisgarten weiter entwickelt werden. In Holzweißig sind Weiterentwicklungen der Parkanlage am früheren Rathaus sowie des Biotops oder die fußläufige Erschließung bis zum Bitterfelder Bogen entlang eines möglichen Weinbergs vorgesehen. In Reuden könnte die Grünfläche am Teich zum „Essbaren Dorf“ werden. Für Thalheim ist ein Solargarten angedacht, der Möglichkeiten der Solarnutzung aufzeigen soll. Auch die Geh- und Radwegeverbindung zwischen Thalheim und Greppin sollen wieder hergestellt werden.
„Wenn wir gemeinsam und geschlossen diese Vision mit Leben füllen, dann können und werden wir weiter zusammenwachsen und zusammen wachsen, um im Jahr 2027 – also 20 Jahre nach der Fusion zur großen Stadt – erfolgreich die Landesgartenschau in unserer Stadt mit ihren Ortsteilen durchzuführen“, sagt Oberbürgermeister Armin Schenk und meint:. „Von diesem Ereignis erwarten wir uns viele Impulse – sowohl nach innen als auch nach außen. Ich spreche hier von Stadtumgestaltung, Investitionen, Lebensqualität, Tourismus, Standortmarketing und schlussendlich auch von einem neuen Image, das weit über unsere Grenzen ausstrahlt. Kurzum: Wenn wir gemeinsam diesen Schritt gehen, dann werden wir in den kommenden sechs Jahren erreichen, wofür wir ohne Landesgartenschau sicherlich viel länger brauchen würden. Das ist eine einmalige Chance. Davon bin ich überzeugt.“
Erhält Bitterfeld-Wolfen den Zuschlag, dann sollen bis zu 20 Millionen Euro mit finanzieller Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt, insbesondere durch die Ministerien für Umwelt, Landwirtschaft und Energie sowie Landesentwicklung und Verkehr, in die Umsetzung der Landesgartenschau investiert werden. Es wird mit 350.000 Besuchern gerechnet. Das Bewerbungskonzept ist vom Büro Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten (UKL) erstellt worden.