Software-Fehler bei Übertragung der Corona-Daten behoben.
Seit dem vergangenen Donnerstag konnten die im Landkreis Anhhalt-Bitterfeld registrierten Neuinfektionen nicht oder nur unvollständig an das Robert Koch-Institut übermittelt werden, teilt die Landkreisverwaltung in einer Pressemitteilung mit. Grund dafür war ein Software-Fehler im verwendeten Softwareprogramm SORMAS X. Insofern entsprechen die gegenwärtig vom Robert Koch-Institut veröffentlichten Inzidenzwerte nicht der Realität. Der Software-Fehler konnte am Montag behoben werden. Die entsprechenden Nachmeldungen erfolgten am Montag und finden am Dienstag ihren Niederschlag. Insofern konnte am Montag noch kein aktueller Inzidenzwert angegeben werden, heißt es. Das betreffe auch die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich im Landkreis Anhalt-Bitterfeld bislang insgesamt 5.598 Personen mit COVID-19 infiziert. Das sind 111 Personen mehr als Freitag, 14 Uhr. Aktuell infiziert sind im Landkreis Anhalt-Bitterfeld 446 Personen.
Information: Der Landkreis arbeitet seit Anfang April mit SORMAS X. Anhalt-Bitterfeld ist einer von 15 Landkreisen in ganz Deutschland, der SORMAS X nutzt. Es handelt sich dabei um eine vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung entwickelte Software zum Management von Infektionskrankheiten. Das
Programm unterstützt die Kontaktverfolgung, integriert die Meldungen aus den Laboren und dient gleichzeitig der Datenübermittlung. Mehrfache Buchführung und Datenpflege sowie zusätzliche Bürokratie und Mehraufwände werden
vermieden.
Information: Der Landkreis arbeitet seit Anfang April mit SORMAS X. Anhalt-Bitterfeld ist einer von 15 Landkreisen in ganz Deutschland, der SORMAS X nutzt. Es handelt sich dabei um eine vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung entwickelte Software zum Management von Infektionskrankheiten. Das
Programm unterstützt die Kontaktverfolgung, integriert die Meldungen aus den Laboren und dient gleichzeitig der Datenübermittlung. Mehrfache Buchführung und Datenpflege sowie zusätzliche Bürokratie und Mehraufwände werden
vermieden.