Bitterfeld-Wolfen stellt Kommission die Bewerbung für Landesgartenschau vor .
Die Auswahlkommission für die Vergabe der Landesgartenschau 2027 hat die Stadt Bitterfeld-Wolfen am 30. Juni besucht. Bitterfeld-Wolfens Oberbürgermeister Armin Schenk begrüßte die zehnköpfige Jury am Verwaltungsstandort im Ortsteil Stadt Wolfen und sagte: „Die gemeinsame Stadt steht wie wohl kaum eine zweite im Land für die Transformation und die tiefgreifenden Umbrüche nach 1989/1990.“ Auch mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung sei man mit dem Strukturwandel beschäftigt. Neben harten Standortfaktoren, wie Ansiedlungen und Arbeitsplätze, brauche es auch weiche Standortfaktoren, um Menschen zu halten oder zu gewinnen. „Sicherlich, und davon bin ich felsenfest überzeugt, ist eine Landesgartenschau eine einmalige Möglichkeit, um auf beides Einfluss zu nehmen. Daher war es nur folgerichtig, dass wir das, was wir haben, in die Waagschale werfen, und uns für die Landesgartenschau 2027 bewerben.“
Bereits vor geraumer Zeit hat der Stadtrat von Bitterfeld-Wolfen dem Konzept mit einer überwältigenden Mehrheit zugestimmt und damit den breiten Rückhalt in der Stadt mit all ihren Ortsteilen demonstriert. Unter dem Leitgedanken „Zusammenwachsen und zusammen wachsen“ ist eine Konzeption entstanden, die nicht nur zeitlich den Bogen von der Vergangenheit über Gegenwart in die Zukunft von Bitterfeld-Wolfen spannt, sondern Stadtentwicklung maßgeblich und nachhaltig fördert sowie gleichzeitig auch alle Ortsteile weiter stärkt und miteinander verbindet. „Unser Ziel ist es, im Jahr 2027 – also 20 Jahre nach der Fusion zur gemeinsamen Stadt – erfolgreich die Landesgartenschau bei uns durchzuführen und die eindrucksvolle Transformation von der Braukohle- und Chemieregion zur Grünen Industriestadt am Goitzsche-See mit den vielen touristischen Angeboten aufzuzeigen und fortzuführen.“
Doch was heißt das inhaltlich? Neben der thematischen Umgestaltung der Areale „Naherholungsgebiet Fuhneaue“ im Ortsteil Stadt Wolfen und der „Grünen Lunge“ im Ortsteil Stadt Bitterfeld sowie weiterer Vorhaben in den anderen Ortsteilen stellt die ökologisch geprägte Entwicklung industriell genutzter Flächen im Chemiepark hohe Ansprüche an Kreativität und visionäres Herangehen. Da die Verbindung zwischen den beiden großen Ortsteilen der Chemiepark ist, sind begehbare Rohrbrückenpfade als erlebbare Industrie aus der Vogelperspektive oder die Gestaltung wilder Grünflächen zu Pocketparks vorgesehen. Die Themengärten zwischen oder in einer Industrielandschaft sind hierbei gestalterische Höhepunkte, die eine völlig neue Qualität in die Landesgartenschau bringen sollen. Zudem sollen die über die Region ausstrahlenden Wahrzeichen wie der Goitzsche-See oder der Bitterfelder Bogen einbezogen werden. Auch der sogenannte „Silbersee“ wird Bestandteil sein, um den Wandel zum sauberen Lebens-, Wohn-, Wirtschafts- und Tourismusstandort zu dokumentieren. „Kurzum: Wir wollen und werden die einzigartige Geschichte der Landesgartenschau in Sachsen-Anhalt neu und modern interpretieren“, so Oberbürgermeister Armin Schenk. Dabei greife man den Fusionsgedanken von 2007 unter dem Motto „Wir haben den Bogen raus!“ auf und erweitere diese in: „Wir spannen den Bogen fester!“
Im Anschluss an die Begrüßung wurde erstmals der neue zweieinhalbminütige Bewerbungsfilm für die Landesgartenschau 2027 präsentiert, der beeindruckende Aufnahmen von Bitterfeld-Wolfen aus der Vogelperspektive zeigt und parallel auf der Internet- und Facebookseite der Stadt veröffentlicht wurde. Mit einem Bus wurden anschließend die Fuhneaue, der Chemiepark, die Grüne Lunge und der Bitterfelder Bogen angefahren. Dank der Unterstützung einer Vielzahl von Akteuren konnten an allen Standorten zuvor unterschiedliche Marketingmaßnahmen für die Bewerbung zur Landesgartenschau 2027 realisiert werden. Dazu zählen unter anderem gestaltete Überseecontainer und Rohrbrücken oder der bemalte Vorplatz des Bitterfelder Bogens. Für den musikalischen Empfang zeichnete sich Akkordeonspielerin Heidi Steger von der Musikschule „Gottfried Kirchhoff“ verantwortlich. Viele weitere Details wie Fahnen, Transparente, Aufsteller oder Sonnenliegen waren und sind im Stadtgebiet, etwa an und in den beiden Rathäusern in den Ortsteilen Stadt Wolfen und Stadt Bitterfeld, an der B 184 in Wolfen, am Kulturhaus sowie Kulturpalast oder auf dem Robert-Schuman-Platz, zu sehen. Auch ein Agraranhänger wurde vor dem Wolfener Rathaus bepflanzt.
Die Auswahlkommission wird sich nach eigenen Aussagen nun zusammensetzen und beraten. Anschließend wird dem Landeskabinett eine Empfehlung unterbreitet. Die Entscheidung soll im September/Oktober fallen. Oberbürgermeister Armin Schenk sagt dazu: „Landesgartenschau 2027 in Bitterfeld-Wolfen – Alles ist möglich!“
Informationen und Danksagung:
Der Auswahlkommission gehören Vertreterinnen und Vertreter der Landesgruppe des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten, des Gartenbauverbandes Mitteldeutschland e.V., des Städte- und Gemeindebundes Sachsen-Anhalt, des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen-Anhalt e.V., des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr, der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur, des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt und des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie an.
Für die Umsetzung bedankt sich die Stadt bei Mirko Claus (Logo), Paartoo Design und Digipaint. Besonderen Dank gilt den Sponsoren MB Massivbau GmbH, Palais am See GbR, Stadtwerke Bitterfeld-Wolfen, Wohnungs- und Baugesellschaft Wolfen mbH sowie TMG Spedition GmbH. Ebenso bedankt sich die Stadt bei der Vetter Touristik Reiseverkehrs GmbH, der Stadtentwicklungsgesellschaft Bitterfeld-Wolfen, der Musikschule „Gottfried Kirchhoff“, der Gärtnerei Heiber, dem Jugendclub `83, UKL - Landschaftsarchitekten, Jeske Media sowie Einstein Marketing GmbH. Ein besonderer Dank geht auch an Eik Hentschke, der den Drohnen-Clip für die Landesgartenschau realisiert hat. Parallel zur Stadt Bitterfeld-Wolfen hat die Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH zusammen mit „Splitter - Manufaktur für Veranstaltungen“ Marketingmaßnahmen im Rahmen der Bewerbung für die Landesgartenschau 2027 auf eigenen Flächen realisiert. Dafür bedankt sich die Stadt Bitterfeld-Wolfen.
Bereits vor geraumer Zeit hat der Stadtrat von Bitterfeld-Wolfen dem Konzept mit einer überwältigenden Mehrheit zugestimmt und damit den breiten Rückhalt in der Stadt mit all ihren Ortsteilen demonstriert. Unter dem Leitgedanken „Zusammenwachsen und zusammen wachsen“ ist eine Konzeption entstanden, die nicht nur zeitlich den Bogen von der Vergangenheit über Gegenwart in die Zukunft von Bitterfeld-Wolfen spannt, sondern Stadtentwicklung maßgeblich und nachhaltig fördert sowie gleichzeitig auch alle Ortsteile weiter stärkt und miteinander verbindet. „Unser Ziel ist es, im Jahr 2027 – also 20 Jahre nach der Fusion zur gemeinsamen Stadt – erfolgreich die Landesgartenschau bei uns durchzuführen und die eindrucksvolle Transformation von der Braukohle- und Chemieregion zur Grünen Industriestadt am Goitzsche-See mit den vielen touristischen Angeboten aufzuzeigen und fortzuführen.“
Doch was heißt das inhaltlich? Neben der thematischen Umgestaltung der Areale „Naherholungsgebiet Fuhneaue“ im Ortsteil Stadt Wolfen und der „Grünen Lunge“ im Ortsteil Stadt Bitterfeld sowie weiterer Vorhaben in den anderen Ortsteilen stellt die ökologisch geprägte Entwicklung industriell genutzter Flächen im Chemiepark hohe Ansprüche an Kreativität und visionäres Herangehen. Da die Verbindung zwischen den beiden großen Ortsteilen der Chemiepark ist, sind begehbare Rohrbrückenpfade als erlebbare Industrie aus der Vogelperspektive oder die Gestaltung wilder Grünflächen zu Pocketparks vorgesehen. Die Themengärten zwischen oder in einer Industrielandschaft sind hierbei gestalterische Höhepunkte, die eine völlig neue Qualität in die Landesgartenschau bringen sollen. Zudem sollen die über die Region ausstrahlenden Wahrzeichen wie der Goitzsche-See oder der Bitterfelder Bogen einbezogen werden. Auch der sogenannte „Silbersee“ wird Bestandteil sein, um den Wandel zum sauberen Lebens-, Wohn-, Wirtschafts- und Tourismusstandort zu dokumentieren. „Kurzum: Wir wollen und werden die einzigartige Geschichte der Landesgartenschau in Sachsen-Anhalt neu und modern interpretieren“, so Oberbürgermeister Armin Schenk. Dabei greife man den Fusionsgedanken von 2007 unter dem Motto „Wir haben den Bogen raus!“ auf und erweitere diese in: „Wir spannen den Bogen fester!“
Im Anschluss an die Begrüßung wurde erstmals der neue zweieinhalbminütige Bewerbungsfilm für die Landesgartenschau 2027 präsentiert, der beeindruckende Aufnahmen von Bitterfeld-Wolfen aus der Vogelperspektive zeigt und parallel auf der Internet- und Facebookseite der Stadt veröffentlicht wurde. Mit einem Bus wurden anschließend die Fuhneaue, der Chemiepark, die Grüne Lunge und der Bitterfelder Bogen angefahren. Dank der Unterstützung einer Vielzahl von Akteuren konnten an allen Standorten zuvor unterschiedliche Marketingmaßnahmen für die Bewerbung zur Landesgartenschau 2027 realisiert werden. Dazu zählen unter anderem gestaltete Überseecontainer und Rohrbrücken oder der bemalte Vorplatz des Bitterfelder Bogens. Für den musikalischen Empfang zeichnete sich Akkordeonspielerin Heidi Steger von der Musikschule „Gottfried Kirchhoff“ verantwortlich. Viele weitere Details wie Fahnen, Transparente, Aufsteller oder Sonnenliegen waren und sind im Stadtgebiet, etwa an und in den beiden Rathäusern in den Ortsteilen Stadt Wolfen und Stadt Bitterfeld, an der B 184 in Wolfen, am Kulturhaus sowie Kulturpalast oder auf dem Robert-Schuman-Platz, zu sehen. Auch ein Agraranhänger wurde vor dem Wolfener Rathaus bepflanzt.
Die Auswahlkommission wird sich nach eigenen Aussagen nun zusammensetzen und beraten. Anschließend wird dem Landeskabinett eine Empfehlung unterbreitet. Die Entscheidung soll im September/Oktober fallen. Oberbürgermeister Armin Schenk sagt dazu: „Landesgartenschau 2027 in Bitterfeld-Wolfen – Alles ist möglich!“
Informationen und Danksagung:
Der Auswahlkommission gehören Vertreterinnen und Vertreter der Landesgruppe des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten, des Gartenbauverbandes Mitteldeutschland e.V., des Städte- und Gemeindebundes Sachsen-Anhalt, des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen-Anhalt e.V., des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr, der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur, des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt und des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie an.
Für die Umsetzung bedankt sich die Stadt bei Mirko Claus (Logo), Paartoo Design und Digipaint. Besonderen Dank gilt den Sponsoren MB Massivbau GmbH, Palais am See GbR, Stadtwerke Bitterfeld-Wolfen, Wohnungs- und Baugesellschaft Wolfen mbH sowie TMG Spedition GmbH. Ebenso bedankt sich die Stadt bei der Vetter Touristik Reiseverkehrs GmbH, der Stadtentwicklungsgesellschaft Bitterfeld-Wolfen, der Musikschule „Gottfried Kirchhoff“, der Gärtnerei Heiber, dem Jugendclub `83, UKL - Landschaftsarchitekten, Jeske Media sowie Einstein Marketing GmbH. Ein besonderer Dank geht auch an Eik Hentschke, der den Drohnen-Clip für die Landesgartenschau realisiert hat. Parallel zur Stadt Bitterfeld-Wolfen hat die Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH zusammen mit „Splitter - Manufaktur für Veranstaltungen“ Marketingmaßnahmen im Rahmen der Bewerbung für die Landesgartenschau 2027 auf eigenen Flächen realisiert. Dafür bedankt sich die Stadt Bitterfeld-Wolfen.