Freigabe der Mühlstraße und der Brücke über die Leine in Bitterfeld.
Die Mühlstraße und die Brücke über die Leine in der Berliner Straße im Ortsteil Stadt Bitterfeld sind am 25. November von Bitterfeld-Wolfens Oberbürgermeister Armin Schenk offiziell freigegeben worden. „Ich freue mich, dass diese wichtigen Bauabschnitte grundhaft saniert worden und nun wieder passierbar sind. Die Brücke und die Straße sind nicht nur für die Verkehrsinfrastruktur des Ortsteils von wichtiger Bedeutung, sondern sie verbinden auch den Goitzsche-See und die Innenstadt auf kürzestem Weg und sollen durch die bauliche Aufwertung dazu beigetragen, die Attraktivität eines Eingangstores zur Bitterfelder Stadtmitte weiter zu erhöhen und mehr Touristen in das Zentrum zu holen“, so das Stadtoberhaupt. Die Sanierung der Mühlstraße (knapp 1,3 Millionen Euro) und der Brücke (knapp 1,3 Millionen Euro) hat in Summe 2,6 Millionen Euro gekostet.
Hintergrund zu den Baumaßnahmen:
An der Brücke über die Leine/Berliner Straße sind nach den Hochwasserereignissen im Sommer 2013 Schäden bei Sonderbrückenprüfungen festgestellt worden. Daraufhin wurde dieser Schaden zur Regulierung im Rahmen der Flutschadensbeseitigung angemeldet. Eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung stellte fest, dass ein Ersatzneubau in diesem Fall wirtschaftlich günstiger als eine grundlegende Sanierung wäre. Daraufhin wurde ein Fördermittelantrag gestellt, der positiv beschieden wurde.
Nach dem Baubeginn im September 2019 wurde die alte Brücke abgerissen und eine Behelfsquerung für Fußgänger errichtet. Im Jahr 2020 entstand dann die neue Brücke als Einfeldbrücke mit einer Flachgründung. Es handelt sich um eine Stahlverbundbrücke mit fünf vorgefertigten Stahlhohlkästen als Träger. Durch diese Bauart hat die Leine im Hochwasserfall unter der Brücke mehr Spielraum. Im Frühjahr 2020 wurden die Stahlverbundträger in die vorbereiteten Widerlager eingeschwebt. Die Flügel der Widerlager wurden als Reminiszenz an das alte Brückenbauwerk mit Natursteinen verblendet. Im Spätsommer 2020 wurde in den Anschlussbereichen der Straßenbau durchgeführt. Ende November 2020 erfolgte die Brückenprüfung mit einem sehr guten Ergebnis und die technische Abnahme. Laut Fachbericht wird die Nutzungsdauer der neuen Brücke mit 100 Jahren angegeben.
Da sich die Baumaßnahme in der Mühlstraße sowohl zeitlich als auch räumlich direkt an die Errichtung der Brücke anschloss, konnte die neue Überquerung in der ersten Zeit nur von Fußgängern und von Baufahrzeugen benutzt werden. Seit Ende des ersten Bauabschnitts der Mühlstraße war zwar der Liefer- und Kundenverkehr zum Discounter über die neue Leinequerung möglich, aber erst mit der Freigabe der Mühlstraße am 25. November konnte die Leinebrücke für alle Verkehrsteilnehmer freigegeben werden.
Die Sanierung der Mühlstraße begann Mitte September 2020. Die Mühlstraße ist der erste Teil des Bitterfelder Innenstadtrings, der zur Realisierung anstand. Der grundhafte Ausbau erfolgte vom Knotenpunkt (Höhe Töpferstraße) bis zur Berliner Brücke inklusive der Anbindungen durch den Töpferwall, Plan, Burgtorwall und Krautwall auf einer Gesamtlänge von 300 Metern. Der Straßenbau erfolgte in Asphaltbauweise im Anschluss an die Tiefbauarbeiten. Der Kreuzungsbereich ist als lang gestreckter Kreisverkehr (Oval) angelegt worden. Im inneren Bereich wurde der Kreisel mit Mutterboden angedeckt und Rasen angesät. Dieser Kreisverkehr ersetzt den sogenannten versetzten Knoten Töpferwall-Mühlstraße-Plan. Damit soll die Verkehrssicherheit in diesem Bereich erhöht werden.
Über den Kreisverkehr werden die beiden Arme der Mühlstraße, der Töpferwall, die Töpferstraße, der Plan und die Zufahrt zur Tiefgarage (Mühlstraße 23) regelkonform angebunden. Außerdem bildet dieses Oval ein kleines städtebauliches Highlight, das zu einem späteren Zeitpunkt noch als optisches Verbindungselement zwischen Goitzsche-See und Innenstadt gestaltet wird.
Parallel zu den Arbeiten wurden die Straßenbeleuchtung (LED), der Regenwasserkanal und der Schmutzwasserkanal neu hergestellt. Entsprechende Hausanschlüsse wurden erneuert oder neu hergestellt. Der Abwasserzweckverband errichtete zur Schmutzwasserentsorgung eine Pumpstation. Ebenfalls fand die Neuordnung aller unterirdischen Medien statt. Im Vorfeld der Arbeiten wurde bereits der „Fläminger Hof“ zurückgebaut.
Bei der Maßnahme wurden unter anderem 2.400 Quadratmeter Asphalt erneuert, 1.400 Quadratmeter Pflaster neu eingebaut sowie 1.400 Kubikmeter Erde allein für 345 Meter Regenwasserkanal bewegt. Zudem wurden 840 Meter Bordsteine und 48 Straßeneinläufe neu gesetzt.
Hintergrund zu den Baumaßnahmen:
An der Brücke über die Leine/Berliner Straße sind nach den Hochwasserereignissen im Sommer 2013 Schäden bei Sonderbrückenprüfungen festgestellt worden. Daraufhin wurde dieser Schaden zur Regulierung im Rahmen der Flutschadensbeseitigung angemeldet. Eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung stellte fest, dass ein Ersatzneubau in diesem Fall wirtschaftlich günstiger als eine grundlegende Sanierung wäre. Daraufhin wurde ein Fördermittelantrag gestellt, der positiv beschieden wurde.
Nach dem Baubeginn im September 2019 wurde die alte Brücke abgerissen und eine Behelfsquerung für Fußgänger errichtet. Im Jahr 2020 entstand dann die neue Brücke als Einfeldbrücke mit einer Flachgründung. Es handelt sich um eine Stahlverbundbrücke mit fünf vorgefertigten Stahlhohlkästen als Träger. Durch diese Bauart hat die Leine im Hochwasserfall unter der Brücke mehr Spielraum. Im Frühjahr 2020 wurden die Stahlverbundträger in die vorbereiteten Widerlager eingeschwebt. Die Flügel der Widerlager wurden als Reminiszenz an das alte Brückenbauwerk mit Natursteinen verblendet. Im Spätsommer 2020 wurde in den Anschlussbereichen der Straßenbau durchgeführt. Ende November 2020 erfolgte die Brückenprüfung mit einem sehr guten Ergebnis und die technische Abnahme. Laut Fachbericht wird die Nutzungsdauer der neuen Brücke mit 100 Jahren angegeben.
Da sich die Baumaßnahme in der Mühlstraße sowohl zeitlich als auch räumlich direkt an die Errichtung der Brücke anschloss, konnte die neue Überquerung in der ersten Zeit nur von Fußgängern und von Baufahrzeugen benutzt werden. Seit Ende des ersten Bauabschnitts der Mühlstraße war zwar der Liefer- und Kundenverkehr zum Discounter über die neue Leinequerung möglich, aber erst mit der Freigabe der Mühlstraße am 25. November konnte die Leinebrücke für alle Verkehrsteilnehmer freigegeben werden.
Die Sanierung der Mühlstraße begann Mitte September 2020. Die Mühlstraße ist der erste Teil des Bitterfelder Innenstadtrings, der zur Realisierung anstand. Der grundhafte Ausbau erfolgte vom Knotenpunkt (Höhe Töpferstraße) bis zur Berliner Brücke inklusive der Anbindungen durch den Töpferwall, Plan, Burgtorwall und Krautwall auf einer Gesamtlänge von 300 Metern. Der Straßenbau erfolgte in Asphaltbauweise im Anschluss an die Tiefbauarbeiten. Der Kreuzungsbereich ist als lang gestreckter Kreisverkehr (Oval) angelegt worden. Im inneren Bereich wurde der Kreisel mit Mutterboden angedeckt und Rasen angesät. Dieser Kreisverkehr ersetzt den sogenannten versetzten Knoten Töpferwall-Mühlstraße-Plan. Damit soll die Verkehrssicherheit in diesem Bereich erhöht werden.
Über den Kreisverkehr werden die beiden Arme der Mühlstraße, der Töpferwall, die Töpferstraße, der Plan und die Zufahrt zur Tiefgarage (Mühlstraße 23) regelkonform angebunden. Außerdem bildet dieses Oval ein kleines städtebauliches Highlight, das zu einem späteren Zeitpunkt noch als optisches Verbindungselement zwischen Goitzsche-See und Innenstadt gestaltet wird.
Parallel zu den Arbeiten wurden die Straßenbeleuchtung (LED), der Regenwasserkanal und der Schmutzwasserkanal neu hergestellt. Entsprechende Hausanschlüsse wurden erneuert oder neu hergestellt. Der Abwasserzweckverband errichtete zur Schmutzwasserentsorgung eine Pumpstation. Ebenfalls fand die Neuordnung aller unterirdischen Medien statt. Im Vorfeld der Arbeiten wurde bereits der „Fläminger Hof“ zurückgebaut.
Bei der Maßnahme wurden unter anderem 2.400 Quadratmeter Asphalt erneuert, 1.400 Quadratmeter Pflaster neu eingebaut sowie 1.400 Kubikmeter Erde allein für 345 Meter Regenwasserkanal bewegt. Zudem wurden 840 Meter Bordsteine und 48 Straßeneinläufe neu gesetzt.