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Spenden für die ukrainische Stadt Schostka wurden abgeholt.

Dank zahlreicher Sach- und Geldspenden konnte sich am Mittwoch, dem 06. April 2022 ein Hilfskonvoi, der EDEKA Schaaf Wolfen Gruppe, organisiert von der Stadt Bitterfeld-Wolfen auf den Weg in die ukrainische Stadt Schostka machen. Insgesamt neun Paletten gefüllt mit Baby- und Kindernahrung, haltbaren Lebensmitteln wie Fleisch- und Fischkonserven und Medikamenten im Wert von ca. 19.000 Euro konnten an die Spedition übergeben werden.

Bitterfeld-Wolfens Oberbürgermeister Armin Schenk hatte im Namen der Stadt Bitterfeld-Wolfen und hiesiger Unternehmen die Bürgerinnen und Bürger um Spenden für die Bevölkerung in der ukrainischen Stadt Schostka, nordöstlich von Kiew gelegen.
Das Stadtoberhaupt freute sich außerordentlich über die große Hilfsbereitschaft eines jeden Einzelnen und über die Spendenbereitschaft von regionalen Unternehmen. Insbesondere dankte er hierbei der EDEKA Schaaf Wolfen Gruppe für die Bereitstellung des Hilfskonvoi, der Stadt Zörbig für die Unterstützung im Spendenlager, dem Bitterfelder Kulturpalast sowie dem Heinrich-Heine-Gymnasium Wolfen, der Sonnenlandschule Wolfen, und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Bitterfeld-Wolfen für die eingegangenen Sach- und Geldspenden.

„In einer Krise, wie wir sie aktuell erleben, ist es wichtig solidarisch zusammenzustehen. Der immer noch andauernde Krieg in der Ukraine zwingt Frauen, Kinder und Ältere dazu, ihr Heimatland gegen ihren eigenen Willen zu verlassen. Wir sollten daher alles, was in unserer Hand liegt, unternehmen, um diesen Menschen zu helfen.“

Hintergrund: Über mehrere Jahrzehnte pflegten die Filmfabrik Wolfen und Schostka wirtschaftliche Beziehungen. Diese werden von Unternehmen an beiden Standorten bis heute fortgeführt. Daher hat der Bürgermeister Schostkas, Mykola Noha, Bitterfeld-Wolfens Oberbürgermeister Armin Schenk in einem Telefonat konkret um Hilfe und Spenden gebeten. Der Mitbegründer und ehemalige Geschäftsführer der Organica Feinchemie GmbH Wolfen, Herr Dr. Bodo Schulze hatte durch persönliche Kontakte die Verbindung hergestellt.
Spenden für die ukrainische Stadt Schostka wurden abgeholt

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