Externe Arbeitsgruppe berät über die Energiekrise und deren Auswirkungen.
Am 19.08.2022 kam die externe Arbeitsgruppe (AG) „Energie“ zusammen, um über die Energiekrise und deren Auswirkungen und mögliche Maßnahmen zu beraten. Bitterfeld-Wolfens Oberbürgermeister Armin Schenk hatte neben Bürgermeisterin Heike Krauel und Amtsleitern aus der Verwaltung auch Vertreter von betroffenen (Groß-)Unternehmen, Wohnungsunternehmen, sozialen Verbänden sowie politische Vertreter aus dem Stadtrat eingeladen.
Aufgrund der dramatisch gestiegenen Preisentwicklung bei Gas- und Stromversorgung müssen auch die Stadt Bitterfeld-Wolfen sowie die hiesigen Wohnungs- und Versorgungsunternehmen ihre Einsparpotentiale analysieren und Maßnahmen ergreifen. Die erhöhten Energiekosten belasten die Kommunen insbesondere bei Verwaltungsgebäuden, Schulen, Kindergärten und anderen sozialen Einrichtungen. Auch die Stadtverwaltung Bitterfeld-Wolfen steht somit in der Verantwortung, Maßnahmen zur Einsparung von Betriebskosten zu ergreifen und gleichzeitig ihrer Vorbildfunktion nachzukommen. So soll auch anderen Bereichen Orientierung hinsichtlich machbarer und praktikabler Einsparmaßnahmen gegeben werden.
„Die Auswirkungen des Krieges treffen die Menschen aufgrund der immensen Preissteigerungen in allen Segmenten, insbesondere im Energiesektor in vollem Maße. Seitens des Bundes ereilen uns fast täglich Hiobsbotschaften und Empfehlungen zu Energieeinsparungen. Die Sanktionen gegenüber Russland fordern von der Gesellschaft, insbesondere von der Wirtschaft und von den Sozialbereichen viel ab, um speziell im Winter auf Gasreserven zurückgreifen zu können. Die Folgen für die Stadtgesellschaft, die ansässigen Unternehmen, die Industrie aber auch für uns als Verwaltung sind derzeit nur schwer abschätzbar.“, erläuterte Schenk und gab einen Überblick, über bereits erfolgte Maßnahmen: So wurde die repräsentative Außenbeleuchtung von Liegenschaften wie Denkmälern und Gebäuden inzwischen abgeschaltet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Bitterfeld-Wolfen sowie der nachgeordneten Einrichtungen wurden bereits Anfang August mittels Informationsschreiben auf Energie-Sparpotentiale am Arbeitsplatz hingewiesen. Die Abschaltung der Warmwasseraufbereitung am Handwaschbecken sowie die Drosselung der Warmwasseraufbereitung in den Küchen und Beratungsräumen der Rathäuser ist erfolgt. Die Warmwasserversorgung in den Grundschulen und städtischen Sportstätten wird nach erfolgter Prüfung und Umsetzung erster Optimierungsmaßnahmen wie vorgesehen sukzessive bis spätestens Ende der Sommerferien wieder in Betrieb genommen. In einigen Einrichtungen ist dies bereits erfolgt.
Die AG „Energie“ ist sich einig, dass es für die kommenden Aufgaben ein starkes Zusammenspiel von Stadtverwaltung, Wirtschaft, Sozialpartnern und der Zivilgesellschaft braucht. Es ist wichtig, dass alle Beteiligten ihren Beitrag leisten. Als kurzfristiges Ziel soll das Beratungsangebot für Unternehmen und Privatpersonen erweitert werden. Mittel- und langfristig soll durch die Arbeitsgruppe ein lokales Konzept erarbeitet werden. Dabei sollen auch die Möglichkeiten, welche die erneuerbaren Energien bieten, Berücksichtigung finden. Ebenso soll gegenüber der Bundes- und Landesregierung klar zum Ausdruck gebracht werden, dass es sich bei der Bewältigung der Krise um eine Gemeinschaftsaufgabe handelt, die die Kommunen alleine ohne Unterstützung von Bund und Land kaum stemmen können.
Aufgrund der dramatisch gestiegenen Preisentwicklung bei Gas- und Stromversorgung müssen auch die Stadt Bitterfeld-Wolfen sowie die hiesigen Wohnungs- und Versorgungsunternehmen ihre Einsparpotentiale analysieren und Maßnahmen ergreifen. Die erhöhten Energiekosten belasten die Kommunen insbesondere bei Verwaltungsgebäuden, Schulen, Kindergärten und anderen sozialen Einrichtungen. Auch die Stadtverwaltung Bitterfeld-Wolfen steht somit in der Verantwortung, Maßnahmen zur Einsparung von Betriebskosten zu ergreifen und gleichzeitig ihrer Vorbildfunktion nachzukommen. So soll auch anderen Bereichen Orientierung hinsichtlich machbarer und praktikabler Einsparmaßnahmen gegeben werden.
„Die Auswirkungen des Krieges treffen die Menschen aufgrund der immensen Preissteigerungen in allen Segmenten, insbesondere im Energiesektor in vollem Maße. Seitens des Bundes ereilen uns fast täglich Hiobsbotschaften und Empfehlungen zu Energieeinsparungen. Die Sanktionen gegenüber Russland fordern von der Gesellschaft, insbesondere von der Wirtschaft und von den Sozialbereichen viel ab, um speziell im Winter auf Gasreserven zurückgreifen zu können. Die Folgen für die Stadtgesellschaft, die ansässigen Unternehmen, die Industrie aber auch für uns als Verwaltung sind derzeit nur schwer abschätzbar.“, erläuterte Schenk und gab einen Überblick, über bereits erfolgte Maßnahmen: So wurde die repräsentative Außenbeleuchtung von Liegenschaften wie Denkmälern und Gebäuden inzwischen abgeschaltet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Bitterfeld-Wolfen sowie der nachgeordneten Einrichtungen wurden bereits Anfang August mittels Informationsschreiben auf Energie-Sparpotentiale am Arbeitsplatz hingewiesen. Die Abschaltung der Warmwasseraufbereitung am Handwaschbecken sowie die Drosselung der Warmwasseraufbereitung in den Küchen und Beratungsräumen der Rathäuser ist erfolgt. Die Warmwasserversorgung in den Grundschulen und städtischen Sportstätten wird nach erfolgter Prüfung und Umsetzung erster Optimierungsmaßnahmen wie vorgesehen sukzessive bis spätestens Ende der Sommerferien wieder in Betrieb genommen. In einigen Einrichtungen ist dies bereits erfolgt.
Die AG „Energie“ ist sich einig, dass es für die kommenden Aufgaben ein starkes Zusammenspiel von Stadtverwaltung, Wirtschaft, Sozialpartnern und der Zivilgesellschaft braucht. Es ist wichtig, dass alle Beteiligten ihren Beitrag leisten. Als kurzfristiges Ziel soll das Beratungsangebot für Unternehmen und Privatpersonen erweitert werden. Mittel- und langfristig soll durch die Arbeitsgruppe ein lokales Konzept erarbeitet werden. Dabei sollen auch die Möglichkeiten, welche die erneuerbaren Energien bieten, Berücksichtigung finden. Ebenso soll gegenüber der Bundes- und Landesregierung klar zum Ausdruck gebracht werden, dass es sich bei der Bewältigung der Krise um eine Gemeinschaftsaufgabe handelt, die die Kommunen alleine ohne Unterstützung von Bund und Land kaum stemmen können.