Sanierung der Schulstraße im Ortsteil Holzweißig hat begonnen.

Am 2. Mai beginnt der grundhafte Ausbau der Schulstraße im Ortsteil Holzweißig vom Anschluss an die Petersrodaer Straße in südöstlicher Richtung bis zur Hinteren Dorfstraße im Norden. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsvorhaben der Stadt Bitterfeld-Wolfen, des Abwasserzweckverbandes Westliche Mulde (AZV), der Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH (MIDEWA) und der Mitteldeutschen Netzgesellschaft Strom mbH (MITNETZ). Das Gesamtvolumen der Baumaßnahme beträgt rund 1,3 Millionen Euro. Die Schulstraße im Ortsteil Holzweißig ist voraussichtlich bis zum 28.06.2024 voll gesperrt. Für die Anlieger sollen mögliche Einschränkungen minimal gehalten werden. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Der Verkehr wird über die Hauptstraße, Hintere Dorfstraße und Petersrodaer Straße umgeleitet.
Für den Ausbau erhält die Stadt eine Zuwendung zur Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt. Das Vorhaben wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (EPLR) aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Ziel der geplanten Dorferneuerungs- und -entwicklungsmaßnahme, die unter anderem der Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten dient, sind die Verbesserung der Barrierefreiheit und eine Verkehrsberuhigung. Neben der beabsichtigten Erhöhung der Fahrrad- und Fußgängerfreundlichkeit ist weiterhin die Aufwertung des Straßenzuges beispielsweise durch entsprechende Begrünung zu benennen.
Die Baumaßnahme der Stadt umfasst unter anderem den grundhaften Straßenausbau auf einer Gesamtlänge von 275 Metern einschließlich der Anbindung der Grundstückszufahrten und Zuwegungen sowie den Einbau von rund 200 Metern Muldenrinnen und etwa 100 Metern Bordrinnen. Ebenfalls Bestandteile der Baumaßnahme sind die Errichtung von 25 Stellplätzen, der Rückbau der alten sowie die Errichtung einer neuen energieeffizienten Straßenbeleuchtung, die Entnahme von neun nicht erhaltungsfähigen Bäumen im Baufeld und die Neupflanzung von 16 Bäumen einschließlich der entsprechenden Landschaftsbauarbeiten und Grünflächengestaltung.
Seitens des AZV Westliche Mulde ist in diesem Zusammenhang die Erneuerung von Hausanschlüssen vorgesehen. Bauherr des auf der kompletten Ausbaulänge geplanten Neubaus der Trinkwasserleitung ist die MIDEWA GmbH. In diesem Zusammenhang wird der Umschluss der vorhandenen Trinkwasserhausanschlüsse auf die neue Hauptleitung erforderlich. Der geplante Rückbau der teilweise noch vorhandenen Freileitungsanlage einschließlich der Maste und auch die damit verbundene Neuerrichtung der betreffenden Hausanschlüsse erfolgt im Auftrag der Mitnetz Strom GmbH. Hierfür sind entsprechende Erdbaumaßnahmen vorgesehen. Beispielsweise werden in Summe rund 310 Meter Kabelgräben ausgehoben. Im Rahmen der Baumaßnahme erfolgen Leitungsumverlegungen in der Schulstraße. Seitens der Telekom ist außerdem der Glasfaserausbau vorgesehen.
Amt für Bau und Kommunalwirtschaft/Stab Öffentlichkeitsarbeit/Marketing