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Gedenkveranstaltung: Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus und der Zwangsarbeit.

Am 27. Januar erinnerte die Stadt Bitterfeld-Wolfen anlässlich des „Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus“ vor dem Ehrenmal auf dem Friedhof im Ortsteil Stadt Wolfen an die Opfer des Holocaust und der Zwangsarbeit.

Oberbürgermeister Armin Schenk, Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik, Schülerinnen und Schüler des Europagymnasiums „Walther Rathenau“ Bitterfeld sowie Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bitterfeld-Wolfen versammelten sich vor dem Denkmal, das von 80 Grablichtern umrahmt war.

„Vor 80 Jahren befreiten sowjetische Soldaten das Vernichtungslager Auschwitz. Jede einzelne dieser heute angezündeten Kerzen steht symbolisch für ein Jahr Befreiung“, leitete Oberbürgermeister Armin Schenk seine Gedenkrede ein. Auschwitz steht wie kaum ein anderer Ort für die Vernichtung von Millionen Menschen durch das nationalsozialistische Regime. Auf dem Friedhof im Ortsteil Stadt Wolfen, im Areal des Ehrenmals, sind 55 Fremd- und Zwangsarbeiter beigesetzt, die zur Arbeit in den Werken der IG Farben gezwungen wurden. Ihre Namen und Lebensdaten sind auf zwei großen Betonplatten im Boden eingelassen.

Auch die jüngere Generation engagiert sich aktiv für die Erinnerung an das Kriegsgrauen. So präsentierten die Schülerinnen und Schüler des Europagymnasiums „Walther Rathenau“ Bitterfeld ein Gedicht, um der Opfer zu gedenken.

Im Rahmen der Gedenkstunde legte Oberbürgermeister Armin Schenk gemeinsam mit dem Stadtratsvorsitzenden Henning Dornack einen Kranz nieder. Auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter des Stadtrates sowie Bürgerinnen und Bürger legten Blumen und Kränze nieder, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. Musikalisch wurde die Gedenkveranstaltung von Fred Scheiter, Musiklehrer der Musikschule „Gottfried Kirchhoff“, an der Solo-Trompete begleitet.

Stab Öffentlichkeitsarbeit/Marketing
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