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Revierpionier 2025: Zehn Gewinner-Projekte aus Bitterfeld-Wolfen.

Das Abschlussevent des Revierpionier-Wettbewerbs „Wandel gestalten – Geschichte bewahren – Zukunft machen“ in der ersten Förderperiode fand am 30. September im Campus-Hörsaal des Rathauses Wolfen statt. Die Veranstaltung bot spannende Einblicke, inspirierende Projekte der Gewinner 2025 aus Bitterfeld-Wolfen und neue Impulse für die Zukunft unserer engagierten Stadt.

Das sind die Preisträger aus Bitterfeld-Wolfen:
Die Revierpioniere aus der Stadt Bitterfeld-Wolfen präsentierten eindrucksvoll, wie Menschen ihr Revier aktiv mitgestalten. Die Projekte reichten von Zeit- und Entdeckungsreisen über Brückenbau durch kulturelle Begegnung, dem Neudenken historischer Gemäuer, bewegten Lösungen für Umwelt und Energie bis hin zu gesunder Ernährung und Kochen für Kinder. Zudem wurde eine „Radvolution“ gestartet.

Insgesamt flossen rund 79.700 € aus den Revierpionier-Wettbewerbsgeldern nach Bitterfeld-Wolfen. Nicht unerwähnt bleiben soll: Es gab zahlreiche Initiativen in Bitterfeld-Wolfen, die ein Projekt eingereicht haben, aber in diesem Jahr keinen Preis gewinnen konnten. Doch auch diese Beiträge waren laut den Jurymitgliedern Oxana Reidel-Rostalsky und Franziska Schmidt durchweg von hoher Qualität und großem Engagement geprägt.

Detaillierte Informationen zu den Projekten finden Sie unter: strukturwandel.sachsen-anhalt.de/revierpionier/preistraeger 

Martin Müller vom Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V. vermittelte in seinem Vortrag die Rolle des Landesheimatbundes als Impulsgeber und Multiplikator. Er stellte das vielfältige Vereinsnetzwerk vor, thematisierte die Bedeutung von Alltagskultur, Industriekultur sowie die Rolle des Ehrenamts heute und in Zukunft. Auch die Zeitschrift „KONNEX – Zeitschrift für Heimat- und Regionalgeschichte“ wurde erläutert.
Franziska Schmidt von der Metropolregion Mitteldeutschland gab im Anschluss einen beeindruckenden Rückblick auf die Entwicklung des Revierpionier-Wettbewerbs in den Jahren 2023 und 2024. Ein besonderer Höhepunkt war ihre Ankündigung, dass der Wettbewerb in eine zweite, vierjährige Förderperiode gehen wird – eine erfreuliche Nachricht für alle Engagierten in der Region.
Julia Gruhne aus dem Bereich Strukturwandel/-förderung des Amtes für Stadtentwicklung und Strukturwandel der Stadt Bitterfeld-Wolfen gab einen spannenden Einblick in die wachsende Bedeutung der Industriekultur in Sachsen-Anhalt.

Dieses Thema spiegelte die Identität und Geschichte der Stadt Bitterfeld-Wolfen wider, denn sie wurde 2025 zur „Hauptstadt der Industriekultur“ vom Netzwerk Industriekultur Sachsen-Anhalt gekürt – als Anerkennung für ihr vielseitiges Programm und das große Engagement rund um den Tag der Industriekultur am 13. April 2025.

Bitterfeld-Wolfen profitiert von der positiven Resonanz, die sich auch in der regionalen Presse bis hin zum MDR widerspiegelte. „Dies tut der Stadt sehr gut und würdigt die Menschen vor Ort“. Julia Gruhne verwies auch auf den kommenden Tag der Industriekultur (TIK), der am 12. April 2026 begangen wird.

Abschließend bot die Veranstaltung nicht nur Raum für Rückblicke und Würdigungen, sondern auch für den Austausch und die Vernetzung engagierter Initiativen und Vereine. Die gelungene Moderation übernahm Tobias Köppe.

Die Stadt Bitterfeld-Wolfen dankt allen Teilnehmenden, Projektträger und Unterstützenden für ihr Engagement und blicken gespannt auf die kommenden Jahre voller Ideen, Wandel und Miteinander. Sie alle tragen zum Wandel in der Region bei – und sollen sich keineswegs entmutigt fühlen. Vielmehr ermutigt die Stadt alle, ihre Ideen weiterzuverfolgen, sich zu vernetzen und bei nächsten Ausschreibungen erneut dabei zu sein. Jeder Beitrag ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft der Stadt Bitterfeld-Wolfen und der gesamten Region.

Amt für Stadtentwicklung und Strukturwandel
 
Revierpionier 2025: Zehn Gewinner-Projekte aus Bitterfeld-Wolfen

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