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Das Rathaus

Das ehemalige Gebäude 041 erstrahlt im neuen Licht.

Wasserfront

Anlegestelle für Schiffe, Festplatz & Wasserspielplatz

Die Goitzsche

ein Juwel besonderer Art vor den Toren der Stadt

Der Bogen

das Wahrzeichen für die Stadt auf dem Bitterfelder Berg
Das Rathaus der Stadt Bitterfeld-Wolfen
Das Rathaus der Stadt Bitterfeld-Wolfen
Auf dem Turm erstrahlte zu DDR-Zeiten ein roter Stern, der die Planerfüllung anzeigte
Auf dem Turm erstrahlte zu DDR-Zeiten ein roter Stern, der die Planerfüllung anzeigte
Rathausplatz 01
Rathausplatz 01
"Tag der offene Tür"

Rathaus der Stadt Bitterfeld-Wolfen


Historie

- Wie alles begann -
Das Gebäude mit der werksinternen Nummer 041 wurde zwischen 1936-1939 erbaut als “Wissenschaftliches Zentral-Laboratorium der Photographischen Abteilung der Agfa.

  • Architekt war Regierungsbaumeister Adolf Herberger.
  • Es beherbergte neben dem Labor auch die Verwaltung.

Für die Verwaltung wurde ein halbrunder Bau mit einem zentralen Turm (mit Uhr und Agfa-Zeichen) und zwei Ecktürmen errichtet.

  • 99 große Holzfenster bestimmten die Optik des Hauses.
  • Für die Fassade wurde gelber Pfälzer Sandstein verwendet.
  • An den Rundbau schließen sich zwei Gebäudeflügel, die in Stahlskelettbauweise errichtet wurden, an.
  • Drei große Säle entstanden: Wissen-schaftliche Bibliothek (KG), Ausstellungshalle für Agfa-Produkte (EG) und Hörsaal (1. OG)

- von 1945 bis zur Wende -
Nach dem Krieg erlitt das Gebäude Verluste und Beschädigungen an der Einrichtung (Kunstwerke, Möbel), aber auch an den geistigen Werten (Patente, Produktionsgeheimnisse,...).

  • Bis 1954 war das Gebäude sowjetisches Eigentum und wurde dann Volkseigener Betrieb (VEB).
  • 1964 wurde das bis dahin gemeinsam genutzte Markenzeichen “Agfa” aufgegeben und durch “ORWO” ersetzt.
  • Mit 8.000 Mitarbeiterinnen (von 14.500) war die Filmfabrik der größte Frauenbetrieb der DDR.
  • 1964 fertigte Bildhauer Markwald eine Frauenplastik, die als Symbol vor dem 041 aufgestellt wurde.

- Nach der Wende -
Nachdem Anfang der 90er Jahre die Privatisierung der Filmfabrik gescheitert war, befand sich hier bis 1994 die Zweigstelle der Treuhand.

  • Bis 1998 war hier Sitz der Wolfener Vermögensverwaltung.
  • Der größte Teil der Filmfabrik wurde abgerissen.
  • Zu dem Bereich, der unter Denkmalschutz gestellt wurde, gehörte neben dem Filmmuseum auch das 041.
  • Mit der Bildung der Stadt Bitterfeld-Wolfen ergab sich die Chance, hier das Rathaus der neuen Stadt unterzubringen.
  • Mit großer Mehrheit stimmte der Stadtrat diesem Vorhaben zu.
  • Die WBG Wolfen erwarb das Grundstück von der ChemiePark Bitterfeld Wolfen GmbH.
  • 8,1 Millionen Euro hat das Unternehmen investiert, ohne öffentliche Mittel in Anspruch zu nehmen.
  • Seit Januar 2010 ist die Stadt Bitterfeld-Wolfen Mieter des Rundbaus.

Bauabschnitte

I. Bauabschnitt: Oktober 2008 - April 2009 - Sanierung der gesamten Außenfassade
II. Bauabschnitt: April 2009 - Dezember 2009 - Fertigstellung des Rundbaus
III. Bauabschnitt: Fertigstellung des Hörsaals bis Juni 2010
IV. Bauabschnitt: Fertigstellung des gesamten Gebäudes bis 2011

Zahlen und Fakten

  • 700 Fenster wurden ausgewechselt.
  • 32 Baufirmen und 400-500 Arbeitskräfte waren beteiligt.
  • Im Gebäude befindet sich ein Paternoster.
  • Der Stadtverwaltung stehen ca. 7.500 Quadratmeter Fläche zur Verfügung.
  • Rund 160 Mitarbeiter der Verwaltung arbeiten im neuen Rathaus
  • Insgesamt umfasst das Areal des Gebäudes 18.000 Quadratmeter Fläche