Industrieerfahrung.
Standortvorteil Industrieerfahrung
Eine Region, die berühmt für ihre Entwicklungen und Innovationen ist!
- bis 1820 war die Region noch eine unbedeutende Landstadt mit Bauern, Tuchmachern, Töpfern usw.
- seit 1839 Braunkohletaugebau südlich von Bitterfeld
- dadurch entstanden schnell Zuckerfabriken, Ziegeleien und Steinzeugfabriken (Greppiner Klinker)
- Mitte des 19. Jahrhunderts machte die Eisenbahn Bitterfeld zum Verkehrsknotenpunkt
- 1893 erste industrielle Ansiedlungen am Standort
- Bitterfeld-Wolfen entwickelte sich schnell zum ersten Zentrum der Chlorchemie und Elektrolyse (AEG u. Griesheim Elektron)
- 1895 AGFA als dritter Großkonzern baute in Wolfen sukzessive die größte Filmfabrik Europas
- 1907 August von Parseval baut hier eine Luftschiffwerft
- 1915 wurde eine der größten Aluminiumhütten errichtet
- 1925 Gründung der IG Farben
- 1936 erster Farbfilm der Welt bei AGFA (viele weitere Innovationen vor allem auf dem chemischen Sektor folgten)
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nach dem Zweiten Weltkrieg:
Bildung zweier Großkombinate (Filmfabrik Wolfen sowie Chemiekombinat Bitterfeld) – Wohnungsbauprogramm (Plattenwohnungsbau vorwiegend in Wolfen Nord), parallel weiterhin Braunkohleabbau -
permanente Ausnutzung der Produktionskapazitäten und fehlende Modernisierungen
große Belastungen für Mensch und Natur durch Umweltverschmutzung - Bitterfeld wurde einst als "dreckigste Stadt Europas" bezeichnet -
ab 1989 nach dem Mauerfall – schwieriger Strukturwandel
Altlastensanierung, Arbeitsplatzsicherung, Wohnungsrückbau etc... - 1997 Bildung "ChemiePark Bitterfeld-Wolfen" (Fläche rd. 1.200 ha) - Heimat für große Chemiekonzerne und mittelständische Unternehmen
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seit 2001 "TechnologiePark Mitteldeutschland" für großflächige High-Tech-Ansiedlungen
(Foto: Stadt Bitterfeld-Wolfen)