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Die Partnerschaften für Demokratie Anhalt-Bitterfeld, Bitterfeld-Wolfen und Dessau-Roßlau  haben am 13. September zu einer gemeinsamen Demokratiekonferenz in die Stiftung Bauhaus eingeladen. Der Einladung sind rund 70 Teilnehmende aus Gesellschaft, Politik und Verwaltung gefolgt.

Die Konferenz unter dem Eindruck der Ereignisse in Köthen setzte sich intensiv mit den Auswirkungen der derzeit zu beobachtenden gesellschaftlichen Spaltung und den Möglichkeiten, dieser mit Mitteln der Demokratieförderung entgegenzuwirken, auseinander.

Zu Beginn der Veranstaltung sendete die Konferenz ein Zeichen der Solidarität nach Köthen und versicherte der Stadt Köthen und ihren Einwohnerinnen und Einwohnern ihr Unterstützung.

Der Beigeordnete der Stadt Dessau-Roßlau für Gesundheit, Soziales und Bildung, Jens Krause, Uwe Schulze (Landrat des Landkreises Anhalt-Bitterfeld) und Armin Schenk (Oberbürgermeister der Stadt Bitterfeld-Wolfen) betonten in ihren Grußworten die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Engagements und dankten den anwesenden Teilnehmenden für eben dieses.

Während des Vormittags wurden praktische Beispiele für Demokratieförderung in den Gebieten der jeweiligen Partnerschaften für Demokratie aufgezeigt. Darüber hinaus wurde ein Impuls für die Auseinandersetzung mit dem Thema „Reichsbürger“ gesetzt.

Nach einer kurzen Mittagspause beschäftigten sich die Teilnehmenden in Workshops zu den Themen „Möglichkeiten und Grenzen der Jugendbeteiligung“, „Reichsbürger im Kontext von Demokratieförderung und Projektarbeit“, „EU-Datenschutzgrundverordnung: Fragen und Antworten zur Umsetzung im Vereinsalltag“ sowie „(Rechts-)populistische Stimmungsmache gegen Demokratieprojekte - Was tun?“ mit den konkreten Herausforderungen der täglichen Arbeit im Gebiet der Demokratieförderung.

Während der gesamten Konferenz fand ein intensiver Austausch über die Grenzen der jeweiligen Kommunen hinaus statt. Dabei wurde sichtbar, dass die Teilnehmenden der intensive Wunsch eint, auch unter den derzeit sehr fordernden Umständen gemeinsam für eine vielfältige und demokratische Gesellschaft einzustehen. Auch deshalb ist die gemeinsame Demokratiekonferenz 2019 bereits in Planung.

Das detaillierte Programm und eine Dokumentation der Konferenzergebnisse kann der Website www.demokratiekonferenz-anhalt.de entnommen werden. 

Die Veranstaltung wurde durch das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. (www.demokratie-leben.de)