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Gründungsmitglieder und Gäste der Gründungsveranstaltung für das Energieeffizienz-Netzwerk am Chemiestandort Bitterfeld-Wolfen / Quelle: Presseabteilung envia Mitteldeutsche Energie AG
Gründungsmitglieder und Gäste der Gründungsveranstaltung für das Energieeffizienz-Netzwerk am Chemiestandort Bitterfeld-Wolfen / Quelle: Presseabteilung envia Mitteldeutsche Energie AG

Neues Energieeffizienz-Netzwerk startet am Chemiestandort Bitterfeld-Wolfen


Am Montag, den 23.05.2016 fand im Ratssaal des Rathauses im OT Wolfen die Gründungsveranstaltung für ein neues Energieeffizienz-Netzwerk am Chemiestandort Bitterfeld-Wolfen statt.
 
Derzeit arbeitet envia THERM, als Träger des Netzwerkes, mit elf Chemiepark-Unternehmen sowie dem Fraunhofer-Institut quasi als Energieberater im Netzwerk zusammen. Ziel ist es letztlich, die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen durch das gemeinsame voneinander lernen zu steigern. Primäres Ziel ist dabei nicht die Einsparung von Energie, sondern trotz Wachstum mit derselben Kilowattstunde mehr Produktion zu erzeugen und damit unterm Strich den Ausstoß von Kohlendioxid zu verringern. Dieses Ziel soll unter den Bedingungen der Energiewende elegant und effektiv erreicht werden.
 
Die Eröffnung fand im Beisein von Sachsen-Anhalts Staatssekretär Klaus Rehda vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, Christof Günther, Vorstand des Landesverbandes Nordost des Verbandes der Chemischen Industrie und Petra Wust, Oberbürgermeisterin von Bitterfeld-Wolfen, statt.
 
Im Rahmen der weiteren Zusammenarbeit definieren die teilnehmenden Firmen gemeinsame Ziele und erarbeiten Maßnahmen, die die Energieeffizienz steigern und den CO2-Ausstoß reduzieren. Es wird darum gehen, einerseits von individuellen Energieeinsparungslösungen und andererseits von dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer untereinander zu profitieren.
 
Mit der Netzwerkgründung wird die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke aus dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) der Bundesregierung unterstützt. Demnach sollen bundesweit bis zum Jahr 2020 rund 500 neue Netzwerke entstehen. Weitere Unternehmen am Chemiestandort haben bereits ihr Interesse zur Teilnahme signalisiert.
 
SB Wirtschaft/Beteiligungen