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Reuden an der Fuhne

Reuden an der Fuhne


Der Ort Reuden an der Fuhne liegt auf einer eiszeitlichen Kies- und Sandaufschüttung unmittelbar an der Fuhneniederung, daher die Bezeichnung „An der Fuhne“.  Reuden ist eine slawische Gründung und lag in dieser Zeit im Gebiet sorbischer Besiedlung. Der Name „Reuden“ wird zurückgeführt auf Ruden oder Rudna, einen slawischen Wortstamm und bedeutet „rotbraune Eisenerde“. Die älteste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1323.

Reuden gehörte bis 1815 durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Bitterfeld zugeteilt, zudem er bis 1944 gehörte. Am 30.04.1993 unterzeichneten Reuden und die Stadt Wolfen den Vertrag zur Zusammenarbeit innerhalb einer Gemeindegrenze. Damit wurde Reuden am 13.07.1993 zu einem Ortsteil der Stadt Wolfen.

Die Gemeindefläche umfasst  754 ha und liegt im westlichen Teil der Gesamtstadt Bitterfeld-Wolfen, am Südrand der Fuhneaue. Reuden weist im Ortskern entlang der Dorfstraße noch typisch ländliche Strukturen und Bausubstanzen mit Höfen und Scheunen auf. Siedlungserweiterungen erfolgten an der Lange-Feld-Straße im südlichen Randbereich des Ortes mit ca. 120 Grundstücken und in der Heinrich-Böll-Straße mit ca. 31 Grundstücken. Die Bevölkerungszahl von Reuden hat sich somit auf 678 Einwohnern (Stand 01.01.2020) erhöht.