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Kunst in einer Stadt bedeutet immer Vielfalt und Kreativität.

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Informationen für Unternehmen zum Thema Corona


Die Coronakrise wirkt sich nicht nur auf jeden einzelnen Bürger/ -in aus, sondern auch auf die Unternehmen.

Wir haben im eine Zusammenfassung aller relevanten Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen zusammengestellt. Diese werden stetig aktualisiert.

Ebenfalls können Sie sich bei Fragen unter 03494 6660 625 an den Stab Wirtschaftsförderung der Stadt Bitterfeld-Wolfen wenden.

Ausbildungsstandort Sachsen-Anhalt sichern
(25. Juni 2020) Die Bundesregierung hat das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" beschlossen. Damit werden Ausbildungsbetriebe, ausbildende Einrichtungen in den Gesundheits- und Sozialberufen und deren Azubis gefördert. Arbeitsministerin Grimm-Benne: "Auszubildende sind die Fachkräfte von morgen. Sie erhalten ein klares Signal, dass sie trotz Corona-Krise ihre Ausbildung fortsetzen und beenden können." - vollständiger Beitrag

Quelle: Land Sachsen-Anhalt
 
Förderprogramme zur Produktion von Schutzausrüstung
(19. Juni 2020) Bundesförderung von Produktionsanlagen von Filtervlies im Meltblown-Verfahren (vom 27.04.2020)
Die Richtlinie adressiert in einem ersten Schritt zunächst das für die Produktion von medizinischen Gesichtsmasken und filtrierenden Halbmasken zum Schutz gegen Partikel dringend notwendige Filtervlies, das im Meltblown-Verfahren hergestellt wird.

Antragsberechtigt sind Unternehmen mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland. Die Förderhöhe beträgt 30 Prozent der förderfähigen Ausgaben und ist auf maximal 10 Millionen Euro je Unternehmen (inklusive Tochterunternehmen) begrenzt. Die Details können Sie dem Anhang sowie dem folgenden Link entnehmen: https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Handwerk_Industrie/Produktionsanlagen_Schutzausruestung/produktionsanlagen_schutzausruestung_node.html

Bundesförderung für innovative Anlagen zur Produktion von Schutzmasken (vom 20.05.2020)
Auf Grundlage dieser Richtlinie sollen Zuschüsse für Unternehmen gewährt werden, die in den Auf- und Ausbau von Anlagen investieren und neue innovative Produktionsverfahren entwickeln, um nachhaltig wettbewerbsfähige Produktionskapazitäten in Deutschland aufzubauen und sicherzustellen.
 
Die Förderung nach dieser Richtlinie ist insgesamt auf maximal 10 Millionen Euro je Unternehmen (inklusive Tochterunternehmen) begrenzt. Investitionen zur Produktion von Atemschutzmasken (FFP2, FFP3 und Medizinische Gesichtsmasken) werden mit bis zu 30 Prozent der förderfähigen Ausgaben bezuschusst. Die Antragstellung im Rahmen dieses Förderprogramms muss – je nach Gegenstand der Förderung (siehe Richtlinie im Anhang) – bis zum 30.06. bzw. bis zum 30.10.2020 zu erfolgen. Die Details können Sie dem Anhang sowie dem folgenden Link entnehmen: https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Handwerk_Industrie/Produktionsanlagen_Schutzausruestung/produktionsanlagen_schutzausruestung_node.html

Quelle: IMG Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH


Corona-Soforthilfeprogramm
(28. Mai 2020) Das Ende März aus Anlass der Corona-Pandemie vom Wirtschaftsministerium aufgelegte Soforthilfe-Programm für Unternehmen „Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“ ist so gut wie abgearbeitet. Unternehmen müssen beachten: Die Antragsfrist läuft bis zum 31. Mai 2020. Bis dahin können Unternehmen noch Anträge auf Soforthilfe-Zuschüsse für den Zeitraum März bis Mai bzw. April bis Juni stellen. Unternehmen, die bis jetzt noch keine Rückmeldung zu ihren Anträgen von der Investitionsbank erhalten haben, sollten prüfen, ob sie den Antrag an die richtige Mailadresse (soforthilfe-corona(at)ib-lsa.de) gesendet haben. Nach Angaben der Investitionsbank hätten in Einzelfällen Antragssteller eine falsche Adresse angegeben.
Zum vollständigen Artikel-> hier

Quelle: Land Sachsen-Anhalt

Öffnung für Gastronomie und Beherbergungswesen
(13. Mai 2020) Bereits ab 18. Mai dürfen Speisewirtschaftsbetriebe öffnen, wenn der zuständige Landkreis oder die zuständige kreisfreie Stadt ein allgemeines Sicherheitskonzept erstellt hat und die Öffnung auf Grundlage eines vom Betreiber vorgelegten Hygienekonzepts im Einzelfall genehmigt. Das Hygiene- und Schutzkonzept für die Öffnung von Gastronomie und Hotellerie in Sachsen-Anhalt finden Sie hier und den Antrag auf erweiterte Öffnung von Speisewirtschaftsbetrieben ab dem 18.05.2020 finden Sie hier.
Ab Freitag, 22. Mai, kann der Betrieb von Gaststätten mit Ausnahme von Schankwirtschaften, wie z. B. Kneipen, Bars, Diskotheken und ähnlichen Betrieben, wieder aufgenommen werden, wenn Hygiene- und Arbeitsschutzregelungen eingehalten werden. Ein Musteranschreiben für die Anzeige der Öffnung finden Sie hier.

Familienurlaub für Sachsen-Anhalter in Sachsen-Anhalt ist ab Freitag, 15. Mai, möglich – auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen, in Ferienhäusern, Ferienhausparks, Ferienwohnungen, Yacht- und Sportboothäfen und vergleichbaren Unterkünften, soweit eine autarke Versorgung insbesondere durch eigenes Bad, WC und Küche gegeben ist und Hygienevorschriften eingehalten werden. Einmieten dürfen sich in dieser ersten Stufe jeweils ausschließlich bis zu fünf Personen oder die Personen eines Hausstandes und mit Hauptwohnsitz in Sachsen-Anhalt. Hotels, Pensionen und andere Unterkünfte können eine Woche später, ab Freitag, 22. Mai, für Sachsen-Anhalter öffnen.

Piercing- und Tattoostudios dürfen wieder öffnen, Solarien und Sonnenstudios ebenso.

Quelle: IHK Halle-Dessau

Soforthilfen für Landwirte
(12. Mai 2020) Die Soforthilfen für Unternehmen, die wegen der Corona-Krise in eine bedrohende Situation geraten sind, können auch von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben in Anspruch genommen werden. "Ich bin froh, dass auch für unsere Landwirte die Möglichkeit besteht, Soforthilfe zu beantragen. Vor allem Gartenbaubetriebe sind stark betroffen", sagte Landwirtschaftsministerin Dalbert.
Die Corona-Soforthilfe wird als einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Höhe des Liquiditätsengpasses, der durch die Folgen der Corona-Pandemie entstanden ist. Zuschussberechtigt sind Unternehmen mit bis zu 50 Arbeitskräften. Für kleine und mittlere landwirtschaftliche Unternehmen bietet die Landwirtschaftliche Rentenbank darüber hinaus ein Programm für Liquiditätsdarlehen mit Laufzeiten von vier oder sechs Jahren an. Diese Darlehen können mit einer Bürgschaft des Landes besichert werden. Anträge müssen über die jeweilige Hausbank an die Investitionsbank Sachsen-Anhalt gestellt werden. mehr

Quelle: Land Sachsen-Anhalt

Stufenplan für Gastronomie und Tourismuswirtschaft
(07.Mai 2020) Wirtschaftsminister Willingmann stellt einen Stufenplan zur Öffnung der Gastronomie und Tourismuswirtschaft vor. "Es ist an der Zeit, die Tourismuswirtschaft unter Einhaltung von Schutzvorkehrungen behutsam wieder hochzufahren", sagte der Minister. Schrittweise ab 15. Mai sollen Ferienhäuser und Wohnungen vermietet werden dürfen. Ab 22. Mai öffnen Restaurants wieder. Plan

Quelle: Land Sachsen-Anhalt

Rückzahlung von Steuervorauszahlungen für 2019 auf Antrag möglich
(06. Mai 2020) Die obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder haben sich auf ein vereinfachtes Verfahren zur Herabsetzung bereits geleisteter Vorauszahlungen für den Veranlagungszeitraum 2019 auf der Grundlage eines pauschal ermittelten Verlustrücktrags aus 2020 verständigt.
Soweit die Einkommensteuer für das Jahr 2019 noch nicht festgesetzt worden ist, können Selbständige und Vermieter jetzt eine Herabsetzung der Vorauszahlungen für 2019 aufgrund eines pauschal ermittelten Verlustrücktrags beantragen.
mehr erfahren
Antrag auf Herabsetzung bereits geleisteter Steuervorauszahlungen für 2019

Quelle: Finanzministerium Sachsen-Anhalt

Soforthilfeprogramm: Online-​Antragsverfahren möglich
(29. April 2020) Die Investitionsbank bewilligt fast 150 Millionen Euro an Zuschüssen für Unternehmen. Ab sofort können Unternehmen auch ein Online-Antragsverfahren zur Beantragung von Soforthilfen bei der Investitionsbank nutzen, das seit vergangenen Freitag auf den Internetseiten der Bank freigeschaltet ist. Grundsätzlich müssen die Kunden wie bei der klassischen Antragstellung auch alle notwendigen Daten angeben. Das Online-Verfahren bietet aber zu den Textfeldern und Kästen zum Ankreuzen unmittelbar Ausfüllhilfen an. Der Kunde kann jederzeit das Online-Tool nutzen und auch von mobilen Endgeräten aus darauf zugreifen. Die Antragstellung ist durch das Anlegen eines personalisierten Kundenkontos, das die einzelnen Schritte abspeichert, zu jedem Zeitpunkt möglich.

Achtung: Bitte reichen Sie Anträge, die Sie bereits an die IB geschickt haben, NICHT noch einmal ein. Die Online-Antragstellung gilt für alle Neubeantragungen im Rahmen der Programme "Sachsen-Anhalt ZUKUNFT".
->zum Online Antrag

Arbeitnehmerschutz
(29.April 2020) Fragen zum Thema Arbeitsschutz während der Corona-Krise werden ab sofort an einer speziellen Hotline beantwortet, die der Fachbereich Arbeitsschutz des Landesamt für Verbraucherschutz in Dessau geschaltet hat. Unter der Telefonnummer 0340 6501-222 können sich interessierte Arbeitgeber, Beschäftigte und andere betriebliche Akteure von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags in der Zeit von 10 bis 18 Uhr zu arbeitsschutzrechtlichen Themen sowie Fragen zum Medizinprodukterecht und zum technischen Verbraucherschutz beraten lassen.

Die Sicherheit im betrieblichen Umfeld und die Gesundheit der Beschäftigten des Landes Sachsen-Anhalt sind für das Landesamt für Verbraucherschutz ein zentrales Thema. Muss ich die Sonntagsarbeit meiner Mitarbeiter beantragen und wenn ja wo und wie? Dürfen die zulässigen Lenkzeiten bei der Belieferung mit verderblichen Gütern überschritten werden? Sind besondere, zusätzliche Vorkehrungen bei der Aufbereitung von Medizinprodukten notwendig? Dazu kann hier nachgefragt werden. Online gibt es Infos zu allen Themengebieten des Arbeits- und Verbraucherschutzes bietet die Homepage des LAV unter https://verbraucherschutz.sachsen-anhalt.de/arbeitsschutz/.

Quelle: Landesamt für Verbraucherschutz
Stadtwerke -Sonderfonds für die Innenstadt von Bitterfeld-Wolfen
(24. April 2020) Um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, wurden durch die Landesregierung von Sachsen-Anhalt umfangreiche Maßnahmen zur Kontaktbeschränkungen verfügt. Insbesondere die Einzelhändler, Gewerbetreibenden und Gastronomen erleiden durch die angeordnete Schließung ihrer Geschäfte enorme wirtschaftliche Schwierigkeiten, die im schlimmsten Fall zur Geschäftsaufgabe führen könnten.

Die Attraktivität von Bitterfeld-Wolfen als Wohnstandort lebt in bedeutendem Maß von einer lebendigen Innenstadt mit vielen Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungsangeboten für ihre Besucher.

Die Stadtwerke Bitterfeld-Wolfen haben einen Sonderfonds in Höhe von 90.000 Euro zur Unterstützung in den Ortsteilen Stadt Bitterfeld und Stadt Wolfen initiiert. Die freiwillige Nachbarschaftshilfe zielt auf den Erhalt der vielseitigen lokalen Angebote für die Bürger. Deshalb richtet sich die außerordentliche Stadtwerke-Initiative an Gastronomen, Einzelhändler und Gewerbetreibende in den innerörtlichen Kernbereichen. Ihnen soll schnell und unkompliziert bei der Überbrückung wirtschaftlicher Engpässe während der derzeitigen Corona-Krise geholfen werden.

Je Antragsteller ist eine nichtrückzahlbare Unterstützung bis zu 1.500 EUR möglich – in begründeten Einzelfällen auch mehr.
Die Vergabe an die Antragsteller nimmt ein Gremium vor. Das Vergabegremium steht unter der Leitung von Armin Schenk, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Bitterfeld-Wolfen und Oberbürgermeister der Stadt Bitterfeld-Wolfen. Weitere Mitglieder sind die kommunalen Vertreter der Stadt im Aufsichtsrat der Stadtwerke Bitterfeld-Wolfen und Stadträte Daniel Backes, Jörg Lieder, Marko Roye, Dr. Horst Sendner und Dr. Holger Welsch.

Die Antragstellung erfolgt über ein einfaches Formblatt.

Anträge können bis 15.05.2020 gestellt werden, bis 31.05.2020 wird das Gremium über die Vergabe entscheiden.

Quelle: Stadtwerke Bitterfeld-Wolfen

Hilfskredite auch für größere Mittelständler
(24. April 2020) Die Landesregierung Sachsen-Anhalts erweitert das Soforthilfeprogramm auf Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten. Diese Unternehmen können bei einem Kapitalbedarf bis zu 800.000 Euro im Rahmen des Programms  „Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“ ein Darlehen als so genannte Kleinbeihilfe bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) beantragen. Die Laufzeit beträgt zehn Jahre, zwei Jahre sind tilgungsfrei, der Zinssatz liegt bei 1,69 Prozent. Bei Kleinbeihilfen-Darlehen bis 250.000 sind Sicherheiten nicht erforderlich. Damit stehen ab sofort für Unternehmen aller Größen Hilfsangebote des Landes Sachsen-Anhalt zu Sonderkonditionen bereit. 

Wie bei den bereits auf den Weg gebrachten Angeboten im Rahmen des Hilfsprogramms „Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“ kann das Darlehen direkt bei der IB beantragt werden. Der Weg zur Hausbank ist nicht erforderlich. Auch Neugründer und Start-Ups können diese Kleinbeihilfen beantragen, wenn sie vor der Krise bereits in Sachsen-Anhalt am Markt waren. Ihren Kapitalbedarf bis zu fünf Millionen Euro können diese Unternehmen ebenfalls über die Investitionsbank decken. Auch hier bietet die Förderbank günstige Darlehen an: Laufzeit sechs Jahre, davon sind sechs Monate tilgungsfrei, der Zinssatz beträgt gestaffelt zwischen 0,69 und 1,75 Prozent. Auch hier ist keine Stellungnahme der Hausbank erforderlich.

Beide Angebote stehen nun auch Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten zur Verfügung, wenn sie eine signifikante Betriebsstätte in Sachsen-Anhalt betreiben. Die Investitionsbank wird die Kapitaldienstfähigkeit der Unternehmen über eine Liquiditätsvorschau prüfen. Das ist auch im Sinne der Unternehmen – so kann die Darlehenshöhe so gewählt werden, dass später die Tilgung auch leistbar ist. 
„Wirtschaftsministerium wie Investitionsbank geht es darum, die Unternehmen des Landes so gut und so unbürokratisch wie möglich zu unterstützen“, betont der sachsen-anhaltische Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann. „Dieses Ziel verfolgen wir im gesamten Soforthilfeprogramm des Landes.“

Quelle: IHK Halle-Dessau

Mehrwertsteuer in der Gastronomie wird gesenkt
(24. April 2020) Die große Koalition hat sich darauf verständigt, dass die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie ab dem 1. Juli 2020 befristet bis zum 30. Juni 2021 auf den ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent gesenkt werden soll. "Wir wollen, dass Gastronomiebetriebe, die derzeit von hohen Umsatzeinbußen durch die Corona-Krise betroffen sind, gut aus der Krise kommen", schreibt Bundesfinanzminister Olaf Scholz. "Deshalb sorgen wir für eine weitere gezielte steuerliche Entlastung für die Zeit nach der Krise, wenn die Umsätze wieder steigen."

Quelle: IHK Halle-Dessau

Verlängerung der Anmeldefrist bei Lohnsteuer
(23. April 2020). Mit Schreiben vom 23. April 2020 haben Bund und Länder die Verlängerung der Erklärungsfrist für vierteljährliche und monatliche Lohnsteuer-Anmeldungen während der Corona-Krise bekannt gegeben.

Da viele Arbeitgeber durch das Coronavirus unverschuldet daran gehindert sind, die monatlichen oder vierteljährlichen Lohnsteuer-Anmeldungen fristgerecht abzugeben, hat man sich geeinigt, dass die Fristen zur Abgabe monatlicher oder vierteljährlicher Lohnsteuer-Anmeldungen während der Corona-Krise im Einzelfall auf Antrag nach § 109 Absatz 1 AO verlängert werden kann. Nachgewiesen werden muss, dass der Arbeitgeber selbst oder der mit der Lohnbuchhaltung und Lohnsteuer-Anmeldung Beauftragte (Steuerberater oder Dienstleister) unverschuldet daran gehindert ist, die Lohnsteuer-Anmeldungen pünktlich zu übermitteln. Die Fristverlängerung darf maximal zwei Monate betragen.
 
Damit erhalten alle Finanzämter aller Bundesländer die Möglichkeit, eine Fristverlängerung auf Antrag zu gewähren. Bisher war dies nur in den Ländern Bayern, NRW und Sachsen möglich.
 
Der Nachweis beziehungsweise die Angabe des Grundes sollte im Antrag auf die Verschiebung erfolgen. Als Grund für die nicht mögliche fristgerechte Abgabe der Lohnsteuer-Anmeldung dürfte dem Vernehmen nach beispielsweise die Abwesenheit von Mitarbeitern wegen Quarantäne, notwendiger Kinderbetreuung oder verkürzter Arbeitszeiten ausreichen.
Das entsprechende Schreiben des Bundesfinanzministeriums können Sie hier nachlesen.

Quelle: IHK Halle-Dessau

Bonitätsnachweis 2019
(16.04.2020) Ab sofort bietet Creditreform allen Unternehmen einen auf die derzeitige Krisensituation zugeschnittenen kostenlosen Service. Der „Bonitätsnachweis 2019“ soll Unternehmen bei der Beantragung der KfW-Fördermittel unterstützen. Detaillierte Informationen können unter www.creditreform.de nachlesen.
Sie sind von der Corona-Krise betroffen und möchten einen Kredit über Ihre Bank beantragen? Mit der kostenfreien Auskunft der Creditreform können Sie Ihre gute Bonität vor der Krise bescheinigen.
Fordern Sie hier Ihren Bonitätsnachweis an!

Quelle: IHK Halle-Dessau

Corona-Virus: Steuererleichterungen für Unternehmen
Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder wurden mit Rundschreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 19.03.2020 steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Corona-Virus konkretisiert.

Die Stadt Bitterfeld-Wolfen weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass von nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen steuerpflichtigen Unternehmen:

1. Anträge auf Herabsetzung der Vorauszahlungen zur Gewerbesteuer beim zuständigen Finanzamt zu stellen sind. Die Stadt Bitterfeld-Wolfen erhält von dort die entsprechenden Mitteilungen, woraufhin die Gewerbesteuervorauszahlungen 2020 angepasst werden.

2. eine Stundung der bis zum 31.12.2020 fällig werdenden Gewerbesteuer bzw. deren Vorauszahlungen mit dem beigefügten Vordruck beantragt werden kann. Eine Übersendung des vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Stundungsantrags kann neben dem Postweg auch per Fax an 03494 6660-9480 oder per E-Mail an: michaela.ronneberg@bitterfeld-wolfen.de erfolgen.

Den entsprechenden Antrag finden Sie hier.

Soforthilfeprogramm für Sachsen-Anhalt
Wo kann ich die Soforthilfe beantragen?
Die Zuschüsse werden über die Investitionsbank Sachsen-Anhalt ausgereicht. Voraussichtlich* ab Montag (30. März 2020) können sich Unternehmer und Solo-Selbstständige den Antrag auf den Internetseiten der Bank herunterladen. Um die beantragten Hilfen schnellstmöglich auszuzahlen, bündelt die Investitionsbank ihre Kapazitäten. Ziel ist es, die Hilfen innerhalb von wenigen Tagen nach Antragseingang auszuzahlen. Es gilt ausdrücklich kein "Windhundprinzip". Der Antrag kann also "in Ruhe" gestellt werden. Nach derzeitigem Informationsstand können die Anträge bis zum 30.4.2020 eingereicht werden, das Land bemüht sich derzeit noch um eine Fristverlängerung beim Bund.
(* Es gibt noch letzte Abstimmungen zwischen Land und Bund)

Wer kann das Soforthilfeprogramm beantragen?
Die Landesregierung hat sich auf ein Hilfspaket verständigt, das insbesondere Zuschüsse für Solo-Selbstständige und kleinere Unternehmen vorsieht. Ziel ist es, Insolvenzen zu vermeiden und Arbeitsplätze zu sichern.
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff erklärt hierzu: „Wir haben sehr viele kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen-Anhalt. Ihnen wollen wir in der Krise schnell, effektiv und unbürokratisch helfen. Mit dem Hilfspaket senden wir ein entschlossenes und starkes Signal aus.“

Wie hoch ist die Förderung?
Das Gesamtvolumen der Zuschüsse wird insgesamt 150 Millionen betragen. Diese werden für Unternehmen gestaffelt ausgezahlt.
Unternehmen mit
  • bis zu 5 Mitarbeitern erhalten bis zu 9.000 Euro (Bundesförderung)
  • 6 bis 10 Mitarbeitern bis zu 15.000 Euro (Bundesförderung)
  • 11 bis 25 Mitarbeitern bis zu 20.000 Euro (Landesförderung)
  • 26 bis 50 Mitarbeitern bis zu 25.000 Euro (Landesförderung)
Was kann ich geltend machen?
Der Antrag wird bewusst unbürokratisch gestaltet und die Hinweise des Bundes aufgreifen.
Geltend gemacht werden können alle laufenden betrieblichen Kosten wie
  • Mieten (für Produktionsstätten, Büros usw.)
  • Pachten
  • Leasingraten (für Maschinen, Autos und ähnliches)
  • Versicherungen (unternehmensbezogen)
  • Energiekosten
  • Instandhaltungskosten.
Neben Solo-Selbstständigen und Unternehmen können auch Künstler, Kulturschaffende sowie landwirtschaftliche Unternehmen einen Zuschuss beantragen.

Quelle: IHK Magdeburg

Link zum Antrag: www.ib-sachsen-anhalt.de

Schließung von Beherbergungsstätten in Sachsen-Anhalt und Verbot touristischer Reisen
Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration erlässt die Weisung, dass den Betreibern von Beherbergungsstätten, wie z.B. Hotels, Hostels, Jugendherbergen, Familienferienstätten, Pensionen und vergleichbaren Angeboten, Campingplätzen, Wohnmobilstellplätzen, Yacht- und Sportboothäfen sowie privaten und gewerblichen Vermietern von Ferienhäusern, Ferienhausparks, Ferienwohnungen, Ferienzimmern sowie Übernachtungs- und Schlafgelegenheiten (homesharing) und vergleichbaren Angeboten, Personen zu touristischen Zwecken zu beherbergen untersagt ist. Beherbergte Personen haben ihre Rückreise spätestens bis zum Ablauf des 21. März 2020 anzutreten.

Den Erlass und weitere Informationen hierzu finden Sie unter folgendem Link: https://ms.sachsen-anhalt.de/themen/gesundheit/aktuell/coronavirus/

Wirtschaftsministerium startet Hotline für Unternehmen
Für Unternehmen aus Sachsen-Anhalt, die von der Ausbreitung des Corona-Virus betroffen sind, hat das Wirtschaftsministerium eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet. Die Telefon-Hotline ist unter 0391 567 4750 immer werktags zwischen 8:30 und 16:00 Uhr erreichbar, um betroffene Firmen über bestehende Unterstützungsangebote zu informieren.

Informationen rund um die Auswirkungen des Corona-Virus auf Wirtschaft und Wissenschaft in Sachsen-Anhalt sind verfügbar unter: https://mw.sachsen-anhalt.de/media/coronavirus/.

Kurzarbeit wird erleichtert
Betriebe sollen Kurzarbeitergeld schon nutzen können, wenn nur 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind - statt wie bisher ein Drittel. Die Sozialbeiträge sollen ihnen zudem voll von der Bundesagentur für Arbeit (BA) erstattet werden. Auch für Leiharbeiter soll Kurzarbeitergeld gezahlt werden können. Die BA übernimmt bei dieser Leistung 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, wenn ein Unternehmen Mitarbeiter in Kurzarbeit schickt. Bei Arbeitnehmern mit Kind sind es 67 Prozent.
Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Betriebe müssen Kurzarbeit vorher bei der Arbeitsagentur anzeigen
Wichtig ist, dass Betriebe im Bedarfsfall bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeit anzeigen.

Informieren kann man sich hierzu bei der Bundesagentur für Arbeit unter 0800/ 4555520 oder
auf der Website www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit .

Sofort mehr Liquidität erhalten
Eine Stundung fälliger Zahlungen kann für Unternehmen sofort mehr Liquidität und Handlungsspielraum schaffen. Im Normalfall ist dies eine Einzelfallentscheidung des jeweiligen Gläubigers. Die IHK Halle-Dessau plädiert dafür, in der derzeitigen Krisensituation, die fälligen Zahlungen an Behörden, öffentliche Institutionen und kommunale Unternehmen sofort unbürokratisch und zinslos zu stunden. Noch ist hierzu keine Entscheidung seitens Land und/oder Kommunen gefallen. Wir empfehlen dennoch, Stundungen zu beantragen.  

Weiter zum vollständigen Artikel: https://www.halle.ihk.de/mini-startseiten/informationen-zum-coronavirus/hilfe-fuer-unternehmen/sofort-mehr-liquiditaet-erhalten-4735516
Quelle: IHK Halle-Dessau

Welche finanzielle Unterstützung kann ein Unternehmen in Sachsen-Anhalt bekommen?
Um kurzfristigen Liquiditätsbedarf zu decken, stehen für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe die Förderinstrumente der KfW zur Verfügung. Diese sind über Banken und Sparkassen bei der KfW zu beantragen. Informationen dazu gibt es auf der Webseite der KfW und bei allen Banken und Sparkassen sowie über die Hotline der KfW 0800 539 9001.

Für kurzfristige Finanzierungslinien wie Kontokorrentausweitungen ist die Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt der passende Ansprechpartner. Diese gibt u.a. Bürgschaften für Hausbankkredite. Telefonnummer Bürgschaftsbank: 0391/ 737 520

Sollte über die Banken und Sparkassen keine Finanzierung möglich sein, kann die Investitionsbank Sachsen-Anhalt finanzielle Hilfe leisten. Nähere Informationen erfahren Sie über die Hotline der Investitionsbank 0800/ 560 0757.

Landesregierung erlässt Verordnung
Sachsen-Anhalts Landesregierung hat einschneidende Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.
Der Einzelhandel schließt bis auf Ausnahmen. „Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Gebrauchs ist gesichert“, so Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff. Geöffnet bleiben so auch Einzelhandelsbetriebe für Lebens- und Futtermittel, Wochenmärkte, Lieferdienste, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Waschsalons und Großhandelseinrichtungen. Das gilt auch für den Buch- und Zeitschriftenhandel, Hörakustiker, Optiker. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiter nachgehen.
Regelungen zu Sonntagsöffnungszeiten werden zeitnah getroffen. Die Landesregierung hat zudem für den Transport bestimmter Warensortimente eine befristete Ausnahmegenehmigung vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot beschlossen. Damit soll sichergestellt werden, dass auch weiterhin Lebensmittel, Hygieneartikel und medizinische Produkte im Einzelhandel in ausreichender Menge erhältlich sind. Die Regelung gilt zunächst befristet bis zum 31. August dieses Jahres.
Hotelübernachtungen im Land bleiben weiter möglich. 
Speisewirtschaften müssen strenge Auflagen einhalten. Hier dürfen gleichzeitig nicht mehr als 50 Personen anwesend sein und die Plätze für die Gäste so angeordnet werden, dass ein Abstand von mindestens zwei Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist. Anders als die Bundesregierung vorgeschlagen hatte, hat die Landesregierung keine Regelung zu Öffnungszeiten erlassen. Schankwirtschaften dürfen nicht öffnen.
Bei Veranstaltungen mit weniger als 50 Teilnehmenden – öffentlichen und nichtöffentlichen – muss zwischen den Teilnehmenden ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden, dies gilt auch bei Vereinstreffen. Zudem sind die anwesenden Personen mit Name und Adresse in einer Anwesenheitsliste zu erfassen.
Die Verordnung tritt am 18. März 2020 um 0 Uhr in Kraft und soll zunächst bis zum 20. April 2020 gelten.
Die Regierung will die Einhaltung dieser Verordnung streng kontrollieren und Verstöße ahnden. Wo die behördlichen Maßnahmen zu gravierenden wirtschaftlichen Ausfällen führen, kann nach Aussage des sachsen-anhaltischen Wirtschaftsministers Prof. Dr. Armin Willingmann eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz beantragt werden.
Quelle: IHK Halle-Dessau

Weitere Informationen erhalten Sie auch bei den Industrie- und Handelskammern und den Handwerkskammern Sachsen-Anhalts:
Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau
Hotline der IHK Halle-Dessau: 0345/2126-100

Handwerkskammer Halle (Saale)
Hotline der HWK Halle (Saale): 0345/2999-221