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Oberbürgermeister Armin Schenk gratulierte Geschäftsführer Rainer Gsell zum Jubiläum Foto: Stab Wirtschaftsförderung
Oberbürgermeister Armin Schenk gratulierte Geschäftsführer Rainer Gsell zum Jubiläum Foto: Stab Wirtschaftsförderung

20 Jahre SOEX in Bitterfeld-Wolfen


Bereits seit 1998 sortiert und recycelt das Unternehmen SOEX am Standort in Bitterfeld-Wolfen gesammelte Alttextilien. Seit der Grundsteinlegung und der Inbetriebnahme hat das Unternehmen einen steilen Aufstieg genommen. Gestartet mit 100 Beschäftigten, liegt die Belegschaftsstärke heute bei rund 760 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Das Werk ist damit der mit Abstand größte Standort in acht Ländern weltweit, in denen Soex präsent ist. Damit zählt es zudem zu einem der größten Arbeitgeber in der Stadt Bitterfeld-Wolfen.

Und er wird weiter wachsen, wie Rainer Gsell, Chef des Operativen Geschäfts der Soex Group und Geschäftsführer des Standortes Wolfen, sagt. „Das ist unser Flaggschiff, an dem wir nicht rütteln. Wir werden hier weiter investieren.“ Allein in den zurückliegenden zwei Jahren sind am Standort Bitterfeld-Wolfen sieben Millionen Euro investiert worden - unter anderem für eine weltweit einmalige Schuhrecyclinganlage, die dieses Jahr in Betrieb genommen worden ist.

Bis auf zehn Prozent aller Alttextilien und weggeworfenen Schuhe findet jedes Stück seine Verwendung - entweder weiterhin als gut erhaltenes Kleidungsstück oder recycelt als Dämmmaterial in der Autoindustrie, als Malerfleece, Putzlappen oder weiterverarbeitet zu Nähgarn. Sogar der anfallende Staub wird nicht einfach zusammengekehrt. Er wird zu Briketts gepresst, die in der Pappe-Industrie noch gut genutzt werden.

In über 400 verschiedene Artikel wird die Rohware sortiert. Dabei erhält der weitaus größere Teil quasi ein verlängertes Leben, wie in eigenen Second-Hand-Läden zum Beispiel, oder in Läden in den Ländern Osteuropas, Afrikas und Südamerikas. Denn mehr als die Hälfte der Altkleider sind noch tragbar. „Es geht um Nachhaltigkeit, darum, Rohstoffe zu schonen“, so Gsell.

Täglich kommen rund 250 Tonnen Alttextilien in der Holzplatzstraße an, das sind 30 Lkw-Ladungen. Das Rohmaterial wird von 22.000 Sammelstellen in ganz Deutschland abgeholt - darunter auch Sachen, die in Warenhäusern oder Handelsketten nicht verkauft werden konnten oder zurückkamen.

Die Stadt Bitterfeld-Wolfen wünscht dem Unternehmen auch für die nächsten mindestens 20 Jahre hier am Standort weiterhin viel Erfolg.

Stab Wirtschaftsförderung